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Neuzulassungen nach Segmenten 07/2018: Diese Modelle bestimmen ihre Klasse

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Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die Statistik zu den Neuzulassungen nach Segmenten im Juli 2018 veröffentlicht. Auffällig ist dabei, dass vor allem eine deutsche Marke in den Brot-und-Butter-Segmenten weiter ihre Vorherrschaft auf dem heimischen Markt festigt. © 1&1 Mail & Media / CF

Viele werden es bereits ahnen, gemeint ist natürlich VW. Schon in der kleinsten Pkw-Klasse, den Minis, liegen die Wolfsburger vorn. Der Up kommt demnach im Juli 2018 auf 3.287 Neuzulassungen (15,2 Prozent Marktanteil im Segment). Das entspricht einer Steigerung um acht Prozent im Vergleich zum Juli des Vorjahres.
Immerhin: Mit 3.107 Neuzulassungen (+51,1 Prozent) folgt der Smart Fortwo nur knapp dahinter. Platz drei erobert der nach wie vor extrem beliebte Fiat 500 mit 2.517 Einheiten (11,6 Prozent Marktanteil im Segment).
Ähnliches Bild bei den Kleinwagen: Mit 7.724 Neuzulassungen liegt der VW Polo eindeutig vorn. Gegenüber dem Vorjahr konnte sich das Modell um 40,3 Prozent steigern.
Es folgen Ford Fiesta (4.643 Neuzulassungen; +121,3 Prozent) und Skoda Fabia (4.203 Neuzulassungen; +28,4 Prozent)
Noch stärker in der Hand von VW ist die Kompaktklasse. Traditionell unangefochten an der Spitze liegt hier der Golf mit insgesamt 19.706 Einheiten im Juli 2018. Das genügt für einen Marktanteil im Segment von 29,2 Prozent und eine Verbesserung um 20,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum.
Und auch die Verfolgerränge bleiben in der VW-Familie. Platz zwei geht an die Modelle des Audi A3 (5.459; +11,5 Prozent), Platz drei holt sich der Seat Leon (4.963; +39,4 Prozent). Der traditionell starke Opel Astra ist mit 4.042 Einheiten bereits ein wenig abgeschlagen.
Die Mittelklasse ist ebenfalls VW-Gebiet. Der Passat landet dank 8.253 Neuzulassungen (+36,9 Prozent) ungefährdet auf der obersten Stufe des Podestes.
Und erneut bleiben wir beim VW-Konzern. 2. Platz: Audi-A4-Familie mit 7.613 Einheiten und einem Marktanteil von 20,1 Prozent.
Den dritten Rang schnappt sich die C-Klasse von Mercedes. Trotz eines herben Rückgangs der Zulassungszahlen um 32,4 Prozent im Vergleich zum Juli des Jahres 2017 stehen in der Statistik des KBA 4.643 Einheiten zu Buche.
Den Sieg in der oberen Mittelklasse fährt die Audi A6-Familie ein (4.907 Neuzulassungen; +14,5 Prozent zum Vorjahr).
Der Ingolstädter verweist damit die Dauerrivalen Mercedes E-Klasse (3.461; -18,8 Prozent) und BMW 5er (2.758; -36,5 Prozent) auf die Plätze.
In der Oberklasse siegt denkbar knapp die Mercedes S-Klasse mit 563 Neuzulassungen im Juli.
Der Audi A7 liegt mit 543 Exemplaren (Steigerung zum Vorjahresmonat um 398,2 Prozent!) direkt im Windschatten. Auf dem dritten Rang sortiert sich ein weiterer Stuttgarter ein: der Mercedes CLS (413 Neuzulassungen; Marktanteil im Segment von 13,2 Prozent).
Und täglich grüßt das Murmeltier: Bei den Hochbeinern hat wieder mal der VW Tiguan (KBA führt das Modell als Geländewagen) die Nase vorn, und zwar mit 8.129 Neuzulassungen im Juli 2018. Das sind 73,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr.
Platz zwei geht ebenfalls nach Wolfsburg. Der VW T-Roc konnte 4.423 Neuwagenkäufer überzeugen. Da das Modell erst seit September 2017 geführt wird, ist ein Vergleich mit dem Juli des Vorjahres hier nicht möglich. Platz drei sichert sich indes ein beliebter Kölner. Der Ford Kuga verbucht im Juli 2018 3.533 Neuzulassungen. Das entspricht einer Verbesserung um 5,9 Prozent und einem Segmentanteil von 6,1 Prozent.
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