Neuankömmlinge und alte Bekannte: Diese Marken fordern die Platzhirsche

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In den vergangenen Jahren brachten ambitionierte Neuankömmlinge Bewegung in die Automobilbranche. Einige, aber längst nicht alle potenziellen Herausforderer kommen dabei aus Asien – insbesondere China. Im Zuge steigender Bedeutung der Elektromobilität setzen auch vermehrt etablierte Autobauer aus Europa neue Marken auf. © 1&1 Mail & Media / CF

In den vergangenen Jahren brachten ambitionierte Projekte Bewegung in die Automobilbranche. Einige, aber längst nicht alle potenziellen Herausforderer kommen dabei aus Asien – insbesondere China. Im Zuge steigender Bedeutung der Elektromobilität setzen auch vermehrt etablierte Autobauer aus Europa neue Marken auf. Hinzu kommen Protagonisten wie Tesla, die zusätzliche Dynamik in den Markt bringen. Auf Roadster und Model S folgten bei den US-Amerikanern zuletzt bereits weitere Serienmodelle wie das SUV Model X.
Das nach einem Grundprinzip im Bereich der Elektromotoren benannte Unternehmen Faraday Future wandelt gewissermaßen auf den Spuren Teslas.
Die chinesische Automarke Byton ist noch keine zwei Jahre alt und stützt sich unter anderem auf die Expertise eines ehemaligen BMW-Managers.
Die Geely-Tochter wurde erst 2016 gegründet und soll unterhalb der Konzerntochter Volvo angesiedelt werden.
NextEV konnte vor allem mit dem E-Sportwagen Nio einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Schon bald soll auch ein SUV in Serienproduktion gehen.
Ebenfalls aus Asien, wenn auch nicht aus China stammt Thunder Power. Schon 2015 stellten die Taiwaner mit dem Thunder Power Sedan einen Prototypen vor, der rein elektrisch 250 km/h erreichen soll.
Zenvo dürfte so manchem Autofan inzwischen ein Begriff sein. Jüngst präsentierte die dänische Sportwagenschmiede den TSR-S, einen Supersportwagen mit bis 1.177 PS.
Den chinesischen Autobauer Qoros gibt es bereits seit 2007.
Die Wolfsburger Bestrebungen, die Elektromobilität voranzubringen, haben gewissermaßen eine eigene Submarke und verschiedene Modelle hervorgebracht – etwa den VW I.D. Buzz im Stile eines klassischen Bullis.
Oder auch den VW I.D. Cross, eine Art SUV-Coupé mit E-Antrieb.
Einen ähnlichen Weg hat auch Daimler eingeschlagen. Das beweist etwa der Mercedes Concept EQA.
Mit dem Borgward Isabella Concept kehrte zuletzt eine automobile Legende zurück auf die ganz große Bühne. Im Zeitraum von 1954 bis 1961 war die "Isabella" das Modell, mit dem der Hersteller die größten Erfolge erzielte. Nun soll unter anderem mit SUV-Modellen samt zukunftsfähiger Antriebe die Wiedergeburt glücken.
Wie viele andere der Emporkömmlinge im Automobilbereich setzt auch Lucid Motors auf noble Elektromodelle. Ihr technisches Know-how stellten die Kalifornier jüngst mit einer Rekordfahrt auf fast 380 km/h unter Beweis.