Biene Majas 110., der 80. von Salzgitter, auch der 30. von Arte, dem meistüberzappten aller Fernsehkanäle – für all diese Jubiläen stellten wir uns 2022 nur zu gerne in unserem Konferenzraum auf, um mit Inbrunst ein Geburtstagsständchen zu singen. Eher krächzend wäre uns ein Lobgesang auf einen anderen Jubilar über die Lippen gekommen: auf das iCockpit, bei dem Peugeot seit dem 208 von 2012 ein kleines Lenkrad vor hochgesetzten Instrumenten positioniert – und diese vor allem mit dem Steuer verdeckt. Wenngleich uns die Entschlossenheit, mit der Peugeot seit über einem Jahrzehnt an diesem Konzept festhält, schon ein bisschen beeindruckt, möchten wir doch feststellen: Der Erfolg einer Idee zeigt sich auch in der Zahl der Nachahmer. Davon aber gibt es bisher keinen.

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Aus immer besseren Gründen, denn die Anordnung verunmöglicht den allermeisten in unserem Testerteam entweder den Blick auf die Instrumente oder eine vernünftige Sitzposition im 308. Was umso bedauerlicher ist, weil der abgesehen davon in seiner aktuellen Generation eine eigenständige Gelungenheit erlangt, derer seine Vorgänger unverdächtig blieben. Wie schon Opel beim Astra oder Citroën beim C5 X gelang es auch Peugeot, auf dem Fundament der Stellantis-Universalplattform EMP2 ein Auto eigenen Charakters, aber ohne Firlefanz zu konstruieren. Wie sieht es also mit den Kraftstoff- und Unterhaltskosten aus?

Unser Testverbrauch

Peugeot gibt für den 308 PureTech 130 Allure Pack einen WLTP-Normverbrauch von 5,5 Litern Super an. Von diesem Wert entfernt er sich im Alltag; wir haben einen Durchschnittsverbrauch von 7,6 Litern ermittelt, was Spritkosten von 13,68 Euro auf 100 Kilometern verursacht. Auf der Eco-Runde verbrauchte der Peugeot 5,6 Liter, während er sich auf der Pendler-Strecke 7,5 Liter genehmigte. Wurde der Peugeot sportlich bewegt, stieg der Verbrauch auf 9,8 Liter. Die Kraftstoffkosten errechnen sich anhand des tagesaktuellen Kraftstoff-Preises auf unserem Partner-Portal mehr-tanken.de (01.06.2023 / Super: 1,80 Euro/Liter).

Monatliche Unterhaltskosten

Wer so ressourcenschonend fährt wie wir auf unserer Eco-Runde, drückt die Spritkosten für 100 Kilometer auf 10,08 Euro. Die eher heftige Gangart resultiert in einer Summe von 17,64 Euro. Die Kfz-Steuer kostet für den neuen Peugeot 94 Euro pro Jahr, die Haftpflicht-Versicherung beträgt 409 Euro. Teil- und Vollkasko schlagen mit zusätzlichen 122 beziehungsweise 630 Euro zu Buche. Monatliche Unterhaltskosten von 281 Euro zahlt, wer den Peugeot 15.000 Kilometer im Jahr fährt. Beträgt die Laufleistung das Doppelte, steigt die Summe auf 509 Euro. Den Wertverlust lassen wir in dieser Rechnung außen vor.

So wird getestet

Der auto motor und sport-Testverbrauch setzt sich aus drei unterschiedlich gewichteten Verbrauchsfahrten zusammen. 70 Prozent macht der sogenannte "Pendler-Verbrauch" aus. Dabei handelt es sich um eine Fahrt vom Wohnort zum Arbeitsplatz, die im Schnitt 21 Kilometer misst. Mit 15 Prozent geht eine besonders sparsam gefahrene, ca. 275 Kilometer lange Eco-Runde in die Wertung ein. Die übrigen 15 Prozent entfallen auf die Sportfahrer-Runde. Die Länge gleicht in etwa der Eco-Runde, die Routenführung enthält aber einen größeren Autobahn-Anteil und damit im Schnitt höhere Geschwindigkeiten. Die Berechnungsgrundlage für die Kraftstoffkosten bildet immer die Preisangabe des Portals "mehr Tanken" vom Tag der Artikel-Erstellung.

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Die monatlichen Unterhaltskosten enthalten Wartung, Verschleißteilkosten und Kfz-Steuern bei einer angenommenen Jahresfahrleistung von 15.000 und 30.000 Kilometern ohne Wertverlust. Grundlage der Berechnung sind der Test-Verbrauch, eine dreijährige Haltedauer, Schadenfreiheitsklasse SF12 für Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung bei der Allianz inklusive Vergünstigungen für Garagenparker und die Beschränkung auf bestimmte Fahrer (nicht unter 21). SF12 beutet bei der Allianz einen Rabattsatz von 34 Prozent für die Haftpflicht und 28 Prozent für die Vollkasko.  © auto motor und sport

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