Damit beerbt der Sportwagen den hierzulande glücklosen und mittlerweile eingestellten Kia Stinger.

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Mehr Kapazität als ein EQS

Der Kia GT1 ist dem Bericht zufolge das erste Modell auf der neuen eM-Plattform, die der Hyundai-Konzern ab 2025 auflegt und derzeit als Nachfolge-Basis für die E-GMP (Elektrix Global Modular Platform) entwickelt. Die Plattform erlaubt dem GT1-Modell maximal 450 kW Leistung (612 PS) mit einem 200 kW starken E-Motor an der vorderen Achse und einem 250-kW-Pendant an der Hinterachse. Auch eine Version mit je einem 160 kW E-Motor ist geplant. Die Reichweiten sollen zwischen 700 und 800 Kilometer liegen.

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Die Speicherkapazität der NCM-Akkus (Nickel, Mangan, Kobalt) für Performance-Modelle beträgt 113,2 kWh. Zum Vergleich, der Kia EV9 kommt auf 99,8 kWh, einem Tesla Model S stehen 100 kWh zur Verfügung, der Mercedes EQS kommt auf 107,8 kWh und der Lucid Air auf 112 kWh. Ürbigens: Die E-GMP-Elektromodelle von Kia, Hyundai und Genesis schaffen maximal 614 Kilometer an Reichweite.

Neue Plattform eM für Kia GT1

Die eM-Plattform kommt nicht nur bei dem GT1 zum Einsatz. Auf ihr bauen ab 2025 alle Elektromodelle des Konzerns auf, neben der verbesserten Reichweite sowie 800-Volt-Technik, erlaubt sie auch Over-the-Air-Updates und autonomes Fahren ab Level 3 oder höher. Neben der eM-Plattform bietet Hyundai dann zum gleichen Zeitpunkt auch die eS-Basis an. Sie ist auf 400-Volt-Technik ausgelegt und für PBV (Purpose Build Vehicles) ausgelegt. Diese Skateboard-Plattform ist für Logistik-Fahrzeuge, Liefer-Modelle oder Car-Hailing-Einsatz ausgelegt und nicht für den Einsatz in Fahrzeugen für Privatkunden.

Das Aufmacherbild zeigt das Kia Stinger GT4 Conceptcar, in der Fotoshow sehen Sie den Vergleichstest BMW M440i Gran Coupé gegen Kia Stinger GT.  © auto motor und sport

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