Beim Auktionshaus Bonhams kommt am Wochenende ein Jaguar C-Type Rennwagen aus dem Jahr 1953 unter den Hammer. Der seltene Klassiker wird auf einen Schätzwert von vier bis fünf Millionen Euro taxiert. Ein Segen für seinen Vorbesitzer, der einst nur einen Bruchteil dieser Summe zahlte.

Inzwischen wissen selbst Laien, dass Oldtimer eine gute Investitionsmöglichkeit bieten und je nach Modell mit exorbitanten Wertsteigerungen locken. Ein Jaguar C-Type aus dem Jahr 1953 stellt das jetzt wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis. Der historische Rennwagen wird am 13. Mai in Monaco vom Auktionshaus Bonhams versteigert und wird für ein Vielfaches seines ursprünglichen Preises den Besitzer wechseln.

Wertsteigerung um 6.000 Prozent

Zugegeben, der Jaguar XK120C Roadster in der Rennausführung – kurz C-Type genannt – gehört zu den gefragtesten Motorsport-Ikonen der Automobilwelt. Das von Bonhams angebotene Exemplar hat aber nicht nur eine bewegte Rennhistorie zu bieten, sondern auch eine beeindruckende private Geschichte. Der Oldtimer befindet sich bereits seit 1963 in Familienbesitz und wurde einst vom Motorsportfotografen Guy Griffiths gekauft, der den Zweisitzer seiner Tochter vermachte. Der Brite zahlte für den abgenutzten Le-Mans-Renner exakt 635 Britische Pfund – was heute umgerechnet rund 800 Euro entspricht.

Inzwischen ist der historische Rennwagen aber deutlich mehr Wert. Sage und schreibe vier bis fünf Millionen Euro ruft Bonhams für den C-Type auf. Gut möglich, dass die angestaubte Raubkatze sogar noch mehr bringen könnte. Ein Grund für die Rekordsumme könnte sein, dass sich das Fahrzeug nahezu im unverbastelten Originalzustand befindet. Der Wagen ist technisch auf der Höhe, weist aber deutliche Gebrauchsspuren auf. Der Fachmann spricht hier von der Patina, die bei Sammlern immer gefragter ist. Die Besitzer des Jaguar C-Type dürfte es freuen.  © 1&1 Mail & Media / CF