Mit dem Ford Mustang Shelby GT500 kündigt sich für nächstes Jahr der neueste Ableger der US-Sportwagenikone an. Bei über 700 PS wird er dann auch gleich mal der stärkste je gebaute Ford. Doch das bleibt nicht die einzige Neuheit. Für 2020 ist etwa eine Neuauflage des Bronco geplant – und auch ein Mustang mit Hybridantrieb ist in Sicht.

Dem Ford Mustang Shelby eilt ein Ruf wie Donnerhall voraus. In den 1960er-Jahren mischten die leichten Sportcoupés mit den dicken Motoren die Sportwagenszene in den USA gehörig auf. Seit 2007 ist der Shelby-Mustang zurück – und kommt nächstes Jahr in einer neuen und noch stärkeren Version.

Mehr Leistung und Drehmoment aus acht Zylindern

Erste Daten des Mustang Shelby GT500 von 2019 hat Ford bereits genannt. Wieder wird der Sportwagen von einem aufgeladenen V8-Motor angetrieben. Die maximale Leistung beträgt dann über 700 PS. Damit übertrifft er den Mustang Shelby von 2013 deutlich. Der bringt es auf 667 PS.

Vor allem die Frontpartie wird beim Thronfolger neu gestaltet. Auffällig ist der riesige Kühlergrill, auf dem traditionell die Kobra als Markenemblem der Shelby-Serie prangt. Im Heck dürfte der Sportwagen einen großen, feststehenden Spoiler und vier Auspuffendrohre zur Schau stellen. Nach Ankündigung von Ford wird der neue Mustang Shelby GT500 ab 2019 erhältlich sein.

Hybrid-Mustang kommt 2020

Für 2020 kündigt Ford eine mindestens ebenso interessante Neuerung an: den ersten Ford Mustang mit Hybridmotor. Ob als Benziner weiterhin ein Achtzylinder unter der Motorhaube werkeln wird, verrät Ford noch nicht. Nur soviel: Der Motor soll mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen entwickeln als die bisherigen Benzinmotoren alleine.

Neuer Bronco von Ford entwickelt

Ebenfalls 2020 soll der Geländewagen Ford Bronco auferstehen. Den ursprünglichen Bronco baute Ford ab 1966 – zunächst als geländetüchtigen Wettbewerber des Jeep, später zunehmend zivilisiert als SUV. Der neue Bronco wird ein nach US-Maßstäben mittelgroßes SUV. Er soll aber trotz Lifestylecharakter gute Eigenschaften für das Gelände mitbringen, wie Ford betont.

Der US-Autobauer entwickelt den Bronco in Eigenregie und wird ihn auf der gleichen technischen Basis wie auch den Pickup „Ranger“ produzieren. Zuvor hatte Ford Pickups dieser Größe in Zusammenarbeit mit Mazda produziert. Das hatte aufwendige Absprachen mit den Japanern zur Folge, was den Auftritt auf internationalen Märkten anging. Damit ist nun Schluss: Der neue Ford Bronco soll internationaler werden. Somit ist es durchaus möglich, dass er ab 2020 auch in Europa angeboten wird.  © 1&1 Mail & Media / CF