Abarth kümmert sich um den Fiat 600e und gönnt dem Kleinwagen mit viel Platz ein sportliches Upgrade. Die Tuningmarke mit dem Skorpion im Logo, die aus dem Rennsport stammt, hat angekündigt, dass der geräumige Kleinwagen namens Seicento im Sommer nicht nur ein aggressiveres Aussehen und ein verändertes Interieur erhalten wird, sondern vor allem auch einen eindeutig leistungsstärkeren Antrieb.

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Abarth setzt eine Elektromaschine mit 176 kW/240 PS ein, wo die Muttermarke schon bei 115 kW/156 PS endet. So wird der Stromer zum bisher stärksten Modell der Serie in der Markengeschichte. Obwohl die Italiener noch keine Angaben zur Batteriekapazität, Reichweite und Fahrleistung gemacht haben, kann man annehmen, dass der Abarth 600e wesentlich schneller als der Fiat fährt, dessen Geschwindigkeit von der Elektronik auf 150 km/h begrenzt wird.

Sportlicher Sound und passende Sitze

Aus dem Rennsport kommt auch ein mechanisches Sperrdifferential hinzu, das ein Durchdrehen der Räder etwa bei starker Beschleunigung verhindern soll. Viel Seitenhalt sollen die Vordersitze hierzu bieten. Als sportliches Extra lässt sich Fiat zufolge auch ein elektronisches Fahrgeräusch über das Infotainment einschalten. Das alles schlägt sich jedoch auch im Preis nieder: Während der Fiat 600e bei einem Einstiegspreis von 36.490 Euro beginnt, wird der Abarth voraussichtlich nicht unter 40.000 Euro erhältlich sein.   © dpa/bearbeitet durch ella

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