Das chinesische Start-up Future Mobility (FMC) hat für die Consumer Electronics Show (CES) 2018 in Las Vegas ein neues Elektro-SUV angekündigt. Das Modell namens Byton soll aber nicht nur elektrisch, sondern auch vollvernetzt und autonom unterwegs sein.

Vom 9. bis 12. Januar 2018 dreht sich auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas wieder alles um die vernetzte Gesellschaft von Morgen. Wie jedes Jahr stehen dabei auch zahlreiche Innovationen aus dem Automobilbereich im Mittelpunkt. Eines davon hört diesmal auf den Namen Byton. Gemeint ist eine neue Automarke des chinesischen Start-ups Future Mobility (FMC), die mit einem futuristischen Elektro-SUV die hiesige Konkurrenz aus der Reserve locken will.

Byton Elektro-SUV mit 500 Kilometern Reichweite

Auch wenn bisher nur der Schatten der Karosserie, ein eigenwilliges Lichtdesign an der Front sowie das futuristische Innenraumkonzept des Byton bekannt sind, lassen die ersten Infos des Fahrzeugs aufhorchen. Auf einer Länge von rund fünf Metern bietet der Byton Platz für bis zu fünf Personen. Angetrieben wird das SUV von einem Elektromotor, dessen Leistung noch nicht genannt wurde. Die Reichweite wiederum soll zwischen 400 und 500 Kilometern liegen. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über sämtliche Technik-Features, die nötig sind, um den Wagen in Zukunft auch autonom (Autonomie-Level 4) über die Straßen fahren zu lassen.

Herzstück des Ganzen ist allerdings das innovative Innenraumkonzept. So verfügt der Byton über ein nahezu vollständig digitales Armaturenbrett, das einem einzigen riesigen Bildschirm (rund 1,2 Meter breit) gleicht. Selbst auf dem Lenkrad befindet sich ein Touchdisplay - Sprach- und Gestensteuerung inklusive. Bei so viel Technik bleibt eine Frage offen - nämlich die des Preises. Glaubt man den Gerüchten einiger Techportale, soll der Einstiegspreis für das SUV in China bei umgerechnet rund 33.000 Euro liegen, was einer echten Kampfansage an die Konkurrenz gleichkäme. Als Markteinführungstermin wird bereits über das kommende Jahr spekuliert. Offiziell bestätigt ist beides aber noch nicht.

Mit viel Know-how in die Zukunft

Dass Byton mehr sein könnte, als eine Eintagsfliege, die sich mit ihrem hochmodernen Fahrzeugkonzept die Zukunft des Automobils ausmalen möchte, zeigt der Blick hinter die Kulissen. Denn mit Carsten Breitfeld steht immerhin der ehemalige Chefentwickler des BMW i8 als Geschäftsführer hinter der Marke. Zudem sollen weitere Manager und Ingenieure von Google und Co. zu den Mitarbeitern zählen. Neben dem Hauptstandort in China soll Byton auch über Entwicklungszentren in München und Kalifornien verfügen.  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet