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BMW Z4 Prototyp gibt Vorgeschmack: So kommt BMWs neuer Roadster

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Der Marktstart des neuen BMW Z4 rückt immer näher. Kein Wunder also, dass BMW selbst nun Bilder von Fahrtests des Prototypen samt weiterer Details preisgibt, um die Vorfreude weiter zu steigern. Wir verraten Ihnen, welchen vielversprechenden Weg der neue Roadster einschlägt. © 1&1 Mail & Media / CF

Die jüngst veröffentlichten Bilder zeigen ein seriennahes Versuchsfahrzeug des neuen BMW Z4.
Der Prototyp drehte auf dem Testgelände von BMW im südfranzösischen Miramas seine Runden.
Im Fokus standen dabei zuletzt vor allem die Performance-Eigenschaften der Neuauflage.
Insbesondere beim besonders sportlichen Z4 M40i dürften die Ingenieure größten Wert auf Feinabstimmung von Antrieb und Fahrwerk legen.
Jenes Topmodell des neuen Roadsters kommt mit einem speziell abgestimmten Sportfahrwerk, elektronisch geregelten Dämpfern sowie einer dezenten Tieferlegung, um den Schwerpunkt noch näher an den Asphalt zu bringen.
Für angemesse Längsdynamik setzt BMW im Z4 M40i auf einen aufgeladenen Reihensechser, eine Sportbremsanlage von BMW M sowie Mischbereifung.
Apropos Dynamik: Überhaupt hat BMW schon früh in der Entwicklung des neuen Z4 den Fokus auf Fahrdynamik und Agilität gelegt.
Ein wichtiges Puzzleteil sind dabei die Abmessungen: Hier emanzipiert er sich eindeutig von seinem Vorgänger, dem E89.
Das ist womöglich auch ein cleverer Schachzug der Münchner, hatte jener Vorgänger doch Zeit seines Produktlebenszyklus mit teils harscher Kritik aus dem Lager der Puristen unter den BMW-Fans zu kämpfen.
Der neue Z4 soll länger und breiter werden, gleichzeitig aber einen kürzeren Radstand verpasst bekommen. Diese Maßnahme dürfte insbesondere der Agilität zuträglich sein.
Ein weiterer essenzieller Baustein, um ein möglichst sportwagenähnliches Fahrverhalten zu erhalten, ist die Karosseriesteifigkeit. Auch hier verspricht BMW Bestwerte.
Trotzdem soll das Gewicht des G29, so die genaue Bezeichnung der neuesten Z4-Generation, deutlich niedriger ausfallen als noch beim E89.
Hierzu setzt BMW wohl unter anderem auf Türen auf Aluminium und einen Heckdeckel aus Kunststoff. Zudem dürfte der Verzicht auf ein Hardtop das eine oder andere Kilo einsparen.
Übrigens: Bei all der hinzu- bzw. zurückgewonnenen Sportlichkeit des Z4 verspricht BMW, dass Käufer des Roadsters keineswegs Einbußen in Sachen Komfort hinnehmen müssen.
Wer es jetzt kaum noch erwarten kann, sich hinter das Volant des neuen Roadsters mit den typischen BMW-Tugenden zu klemmen, kann aufatmen: Die offizielle Premiere des fertig-erprobten Z4 steht bekanntlich schon im Herbst an.
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