Selbst ist der Mann: Wer sein Auto liebt und möglichst lange etwas von ihm haben möchte, gibt der Pflege des Fahrzeugs eine entsprechend hohe Priorität. Auch im Zeitalter moderner Fahrzeuge und Motoren können ein paar Dinge noch selbst erledigt werden.

Früher konnten Tüftler allerhand an ihrem Auto in Eigenregie warten, bei modernen Modellen kann das schon schwieriger werden. In einigen Bereichen können Sie aber auch weiterhin selbst Hand anlegen und damit bares Geld sparen. Grundsätzlich sollten Sie sich aber im Vorfeld ausgiebig informieren und nicht überhastet handeln. Denn wer sich nicht auskennt und Fehler macht, zahlt anschließend vielleicht drauf.

Ölwechsel nur für Fortgeschrittene

Dass Sie einen Ölwechsel selbst übernehmen, wird immer seltener. Der Lebenszyklus der Flüssigkeit hat sich verändert und die Intervalle sind deutlich länger geworden. So wird ein Wechsel meist schon beim nächsten Service vom Profi vollzogen. Wer dennoch selbst an seinem Motor aktiv werden will, sollte entsprechendes Know-how haben und umweltgerecht entsorgen, beispielsweise in einer Selbsthilfewerkstatt. Wenn Sie schon dabei sind, können Sie gleich auch einen neuen Luftfilter einbauen – zumindest wenn es dessen Wechselintervall so vorsieht.

Reifen wechseln im Handumdrehen

Der Klassiker ist und bleibt natürlich der Reifenwechsel, der zum Sommer und Winter ansteht. Mit dem passenden Drehmomentschlüssel können Sie auch außerhalb einer Fachwerkstatt neue Pneus in Eigenleistung aufziehen und die Schrauben richtig festziehen. Unter die DIY-Wartung fällt auch das Ausbessern von kleinen Lackschäden, die etwa durch Steinschlag entstanden sind und ausgetupft werden.

Zündkerzen austauschen und Licht instand setzen

Sind die Zündkerzen verschlissen, kann der Motor nicht mehr seine volle Leistung abrufen und der Verbrauch steigt. Neue Kerzen müssen her, was bei älteren Modellen noch etwas leichter viel, heute aber durchaus noch möglich ist. Wichtig: Die Zündung bleibt immer aus. Spannungsgeladen geht es auch beim Xenonlicht zu. Überlassen Sie die Arbeit lieber einer Werkstatt. Mit etwas Fachwissen, Geschick und Geduld können Sie aber Ihre defekten Blinker und das Standlicht selbst wieder instand setzen.

Hiervon lieber die Finger lassen

Viel Know-how ist auch bei Arbeiten am Auspuff oder an den Zahnriemen gefragt. Bei der Lenkung und den Bremsen sollte dagegen in jedem Fall der Fachmann herangezogen werden. Selbiges gilt für die Motorwäsche. Die Gefahr, den Motor erheblich zu beschädigen ist schlicht zu groß und seinen Wagen selbst zu warten, soll ja eigentlich Geld sparen, statt es zu vernichten.  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet