Das britische Auktionshaus Bonhams hat am Freitag, 14.07.2023, während einer Auktion in Goodwood einen Aston Martin DB5 von 1964 versteigert. Das Modell wurde durch fünf James-Bond-Filme bekannt, unter anderem Goldfinger. Sean Connery besaß privat ein Exemplar. Bis dieses Auto wieder fährt, ist jedoch einiges an Arbeit nötig, denn das türenlose Coupé wurde vor einigen Jahren für eine Restaurierung zerlegt. Die Karosserie steht auf einem Gestell, die Teile sind in Kunststoffboxen und Umzugskartons sowie auf Holzpaletten gelagert.

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Preis für das Puzzle: rund 380.000 Euro

Über die Historie des Autos ist bekannt, dass es als Neuwagen nach Schottland geliefert wurde. Dort hatte der DB5 zwei Besitzer. Im Jahr 1976 kam der Aston Martin zum dritten Besitzer nach Deutschland. Jener fuhr das Auto mit roten Kennzeichen, ließ es jedoch nie zu. Nachdem er mit einer Nachlackierung nicht zufrieden war, entschied er sich für eine Restaurierung, hatte jedoch das Pech, dass der ausgewählte Betrieb pleiteging. Der Besitzer holte es ab und ließ es, wie es war. Nachdem der Eigentümer verstorben war, verkaufte seine Witwe den Aston Martin. So blieb er bis heute.

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Ob er komplett ist? Bonhams drückt es im Beschreibungstext so aus: "Most of the components seem to be present". Der Vierliter-Reihensechszylinder ist in wesentlichen Teilen vorhanden, aber nicht mehr der originale Motor. Ab Werk leistet die mit drei SU-Vergasern ausgerüstete Maschine 286 PS. Auf 220.000 bis 300.000 britische Pfund, umgerechnet 257.000 bis 350.000 Euro, hatte Bonhams vor der Auktion den Wert des Aston-Martin-Puzzles geschätzt. Volltreffer: Erzielt wurden bei der Auktion 326.600 Pfund, umgerechnet 380.600 Euro.  © auto motor und sport

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