Modellwechsel beim US-Klassiker Ford Mustang: Im April 2018 rollt die nächste Generation des Sportcoupés von Ford zu den Händlern in Deutschland. Schon jetzt nimmt der Hersteller die ersten Bestellungen entgegen. Die Preise erhöhen sich leicht, liegen aber noch immer deutlich unter dem Niveau der Konkurrenz.

Ford wertet den Mustang nach drei Jahren Bauzeit umfassend auf. Der Marktstart in Deutschland findet zwar erst im kommenden Frühjahr statt, doch schon jetzt nimmt der Hersteller Bestellungen für den Kultsportwagen in Neuauflage entgegen. Die Modifikationen betreffen beim Facelift nicht nur die Optik, auch unter dem Blech tut sich beim Mustang einiges.

Neuer Ford Mustang mit 290 oder 450 PS

Da wären zunächst die neuen Motoren: Während die Basismotorisierung mit dem 2,3 Liter großen Vierzylinder-Turbobenziner nur noch mit 290 PS ausgeliefert wird (vormals 317 PS), erhält der Mustang GT mit 450 PS ein deutliches Leistungsplus. Der 5,0-Liter-Achtzylinder verfügt nun erstmals über eine Direkteinspritzung, was den Verbrauch nach unten drücken soll: Zwischen 12,8 und 12,1 Liter Super veranschlagt Ford für den Antrieb. An der besseren Effizienz in Kombination mit einem dynamischeren Antritt des Mustang dürfte nicht zuletzt auch die neue Zehngang-Automatik ihren Anteil haben. Von 0 auf 100 km/h soll der GT künftig in 4,3 Sekunden beschleunigen können.

Auch in Sachen Fahrwerk hat der Hersteller mit neuen Stoßdämpfern und Stabilisatoren nachgelegt. Optional bietet Ford zudem erstmals das adaptive Dämpfersystem "MagneRide" an. Neben den bereits bekannten Fahrprogrammen "Normal" "Sport", "Track" und "Regen/Nässe" wartet der neue Ford Mustang mit zwei weiteren Grundeinstellungen auf: "Drag" optimiert das Beschleunigungsverhalten und sollte laut Hersteller nur auf abgesperrtem Gelände zum Einsatz kommen. Im "My Mode" lassen sich sämtliche Parameter in Sachen Fahrwerk- und Motorcharakteristik einzeln einstellen. Eine neue Klappenabgasanlage lässt den Mustang bei Bedarf flüstern.

46.000 Euro für den Mustang GT

Neue LED-Lichter an Front und Heck sowie markantere Schürzen sollen die neue Generation optisch weiter aufwerten und moderner erscheinen lassen. Im Innenraum gibt es auf Wunsch mehr Alcantara und Carbon. Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Rückfahrkamera und 19-Zoll-Leichtmetallräder gehören zur Serienausstattung. Die Preise für das 290 PS starke Einstiegsmodell beginnen bei 39.000 Euro. Der Mustang GT mit V8-Antrieb ist ab 46.000 Euro zu bekommen. Die Cabrio-Version kostet jeweils 4.500 Euro mehr.  © 1&1 Mail & Media / CF