Bei der Monterey-Auktion von RM Sothebys wurden ein Jaguar D-Type und die erste Shelby Cobra zu Rekordpreisen versteigert. Die beiden Ikonen der Sportwagenwelt sind jetzt die teuersten Exemplare ihrer Art.

Zwei Autos im Gesamtwert von 35,6 Millionen US-Dollar – umgerechnet rund 31,5 Millionen Euro. Das ist das Rekordergebnis der Versteigerung eines Jaguar D-Type Rennwagens und der ersten, jemals gebauten Shelby Cobra im Rahmen der Monterey-Auktion von RM Sothebys in Kalifornien. Der britische Sportwagen ist vor allem durch die riesige vertikale Finne berühmt geworden und gewann 1956 das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Mit dem Rekordpreis von 21,8 Millionen US-Dollar zählt der Jaguar nun zu den einzigen vier britischen Oldtimern, die jemals für mehr als zehn Millionen Dollar verkauft wurden. Gleichzeitig setzt sich der D-Type, Baujahr 1955 an die Spitze dieser Liste. Den bisherigen Rekord hielt ein Aston Martin DB4 GT Zagato von 1963, der im vergangenen Jahr für 14,3 Millionen US-Dollar den Besitzer wechselte.

Die erste Shelby Cobra löst den Ford GT40 ab

Kaum anders fällt das Ergebnis für die versteigerte Shelby Cobra aus. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um das erste Serienfahrzeug überhaupt, das von der prestigeträchtigen Baureihe angefertigt wurde. Das Modell entspringt der Vorstellung des Kult-US-Rennfahrers Carroll Shelby, der 1962 in Form der Shelby Cobra seine Pläne für den Sportwagen seiner Träume verwirklichte. Während die Karosserie vom britischen Sportwagen AC Ace übernommen wurde, schlägt unter der Motorhaube ein leistungsstarker Ford-V8-Motor, der den Roadster zu einem brutalen Geschoss mutieren lässt. Das nun versteigerte Fahrzeug gehörte Carroll Shelby selbst bis zu seinem Tod 2012. Bisher hatte ein Ford GT40 von 1968 den Titel als teuerster US-Oldtimer inne. 2012 wurde der historische Rennwagen für 11 Millionen US-Dollar bei einer Auktion versteigert.  © 1&1 Mail & Media / CF