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31.01.2013, 12:37 Uhr

Forscher wiegen superschwere Schwarze Löcher

London (dpa) - Dank einer neuen Technik können Astronomen mehr Schwarze Löcher wiegen als zuvor. Forscher um Timothy Davis von der Europäischen Südsternwarte Eso stellen das Verfahren im britischen Fachblatt "Nature" vor.

Mit der Methode haben sie das gigantische Schwarze Loch in der Galaxie mit der Katalognummer NGC 4526 vermessen: Es hat demnach die beeindruckende Masse von rund einer halben Milliarde Sonnen. Als "Waage" benutzten die Astronomen die Bewegung von molekularem Gas, in diesem Fall Kohlenmonoxid (CO), das um das Schwarze Loch herumwirbelt. Aus der Bewegung der Gaswolken lässt sich die Schwerkraft des Schwarzen Lochs bestimmen und daraus wieder seine Masse.

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Auf ähnliche Art haben Astronomen auch früher bereits Schwarze Löcher gewogen, indem sie die Bewegungen von Sternen oder von ionisiertem Gas in der Nähe des Schwarzen Lochs vermessen haben. Allerdings funktioniert dies nur bei bestimmten Typen von Galaxien. Über die Beobachtung von molekularem Gas sollten dagegen sehr viel mehr Galaxienarten zugänglich sein.

Aufgrund der steigenden Detailauflösung der Beobachtungsinstrumente erwarten die Forscher, dass sich mit ihrem Verfahren die Masse von großen Schwarzen Löchern in hunderten Galaxien unserer erweiterten kosmischen Nachbarschaft bestimmen lassen. Instrumente wie das im Bau befindliche internationale Atacama Large Millimetre Array ALMA könnten die Masse eines Schwarzen Lochs somit in nur fünf Stunden messen. Diese auf einheitliche Weise gewonnenen Informationen würden Wissenschaftlern genauere Aussagen über die gemeinsame Entwicklung von Galaxien und ihren zentralen Schwarzen Löchern erlauben.

Alle News vom: 31. Januar 2013 Zur Übersicht: Wissen

37 Meinungen zu "Eine Waage für Schwarze Löcher"

  • Laurenato
    Dienstag, 05.02.2013, 11:31 Uhr
    @sagitta68 Für manche geht Selbstanfassen gar nicht, Zölibat und so...
  • sagitta68
    Dienstag, 05.02.2013, 10:02 Uhr
    Laurenato | 521 Beiträge ............................Eine Frau sprach mir mal davon, dass sie "regelmäßig in einem schwarzen Loch steckt". Welcher Mann wird da nicht gerade verlegen? Also umgekehrt könnte ich mir das vorstellen. Aber warum Verlegenheit.. ?
  • Laurenato
    Montag, 04.02.2013, 16:29 Uhr
    @Peter0167 ob das linear ist, weiß ich nicht. Da müssten Messreihen her. Das Problem: psychologische Kompression ist was? Stress? Arbeitsdruck? Die tägliche Arbeitsdichte? Und: Beziehungsstress? Verlassenwordensein? Da ist auch ein Zeitfaktor drin der persönlichkeitsabhängig ist: der eine verdaut ein Schwarzes Loch vom Verlassenwordensein schneller als ein anderer. Welche Rolle spielt das persönliche Umfeld dabei? Da haben wir dann ein System oder mehrere. Sehr spannend.
  • Peter0167
    Montag, 04.02.2013, 15:50 Uhr
    @Laurenato Kompression verhält sich also proportional zur Depression. Jetzt brauchen wir nur noch eine Proportionalitätskonstante, und die Formel ist fertig. Depression = k * Kompression
  • Laurenato
    Montag, 04.02.2013, 13:40 Uhr
    @Peter0167 Zu viel Kompression macht depressiv. :-)
  • Peter0167
    Montag, 04.02.2013, 13:22 Uhr
    @Laurenato Ich dachte, in einem schwarzen Loch leidet man eher an Kompression als an Depresson ;-)
  • Laurenato
    Montag, 04.02.2013, 13:14 Uhr
    @Peter0167 Sie meinte es psycholgoisch, sie litt Depression.
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