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Rückblick: Chinas langer Weg ins All

Der Start der ersten chinesischen Raumsonde zum Mond erregt weltweites Aufsehen. Am 24. Oktober 2007 um 12 Uhr deutscher Zeit ist die Rakete des Typs "Langer Marsch 3" vom Raumfahrtzentrum Xichang gestartet.

Von Ronja von Wurmb-Seibel

Mit ihr die Sonde "Change-1", die übrigens nach der chinesischen Mondgöttin benannt ist. Nach den USA und Russland gelang China als dritter Nation aus eigener Kraft ein bemannter Flug ins All.

Jetzt verfolgt das größte Entwicklungsland der Erde ein ehrgeiziges Raumfahrtprogramm, das in drei Phasen gestaffelt ist. Im ersten Schritt soll die Sonde ein Jahr lang die Erde umkreisen und dabei Bilder für wissenschaftliche Untersuchungen aufnehmen.

Für die zweite Phase des chinesischen Mondprogramms, voraussichtlich 2012, ist der Einsatz eines Mondfahrzeuges geplant. In einer dritten Phase sollen dann Gesteinsproben zur Erde gebracht werden.

Am 16. Mai gab Luan Enjie, der Direktor der China National Space Administration (CNSA) zum ersten Mal konkrete Pläne zu einer bemannten Mondmission: "Erst nachdem wir die drei Phasen unseres unbemannten Mondprogrammes beendet haben, können wir ein bemanntes Projekt auf den Weg bringen".

Gegenüber einer chinesischen Zeitung erwähnte er das Jahr 2024 als Datum für eine bemannte Mondlandung.

Auf den nächsten Seiten erwartet Sie eine Zeitreise zu den Anfängen der chinesischen Raumfahrt.

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