Nasa-Zwillingssonden "Grail" sollen auf dem Mond zerschellen
Zum Ende der Mission sollen sie deshalb wie von Anfang an geplant im Abstand von nur wenigen Sekunden und mit einer Geschwindigkeit von rund 1,7 Kilometern pro Sekunde auf dem Mond auftreffen.
"Es wird sehr schwer werden, sich zu verabschieden", sagte die leitende Forscherin der Mission, Maria Zuber. Die Wissenschaft sei enorm vorangekommen mit Hilfe der kleinen Roboter-Zwillinge. Sie sollen auf einem kleinen Berg des Mondes nahe dem Goldschmidt-Krater zerschellen - zuerst "Ebb" und 20 Sekunden später "Flow".
Für ein letztes Experiment sollen die beiden Satelliten nochmals auf Vollgas schalten, um allen restlichen Treibstoff in ihren Tanks zu verbrennen. So können die Wissenschaftler, die zurzeit nicht genau wissen, wie viel die Sonden noch im Tank haben, Informationen über effizienteren Treibstoffeinsatz bei künftigen Missionen sammeln.
"Ebb" und "Flow" umkreisen seit Anfang des Jahres den Erdtrabanten und sammeln Daten über dessen innere Struktur und Zusammensetzung. Unter anderem haben sie unterirdische Kanäle entdeckt, die mit erstarrtem Magma gefüllt sind. Dank ihnen wissen Forscher nun auch, dass die Mondkruste etwa so dick ist wie die kontinentale Erdkruste. Zudem haben die Zwillingssonden der "Grail"-Mission eine hochauflösende Karte des Schwerefeldes des Mondes erstellt.
5 Meinungen zu "Sonden sollen zerschellen"
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ac1000
Dienstag, 18.12.2012, 09:08 Uhr @AntiPolitik: "menschen sind dumme tier sie haben es verdient zusterben" Aha. Dann gehe bitte mit gutem Beispiel voran und begehe Selbstmord. Im Voraus schonmal vielen Dank. -
AntiPolitik
Sonntag, 16.12.2012, 14:31 Uhr menschen sind dumme tier sie haben es verdient zusterben wir beuten unseren planeten nur aus wir machen nur alles kaputt wir schätzen nix hier was hier wundervolles eigentlich haben . Anstatt das wir die satelitten einfach recylen nien wir müüssen die im all zerstören und noch mehr wertvolle rohstoffe verlieren -
martinopladen
Sonntag, 16.12.2012, 12:39 Uhr @ Wolf60 Zur Sonne? Dann müste man aber noch einmal tanken, wenn das Kraftfeld des Mondes berlassen werden soll. Der Müll in den Erdumlaufbahnen ist ein größeres Problem. Das Bewusstsein, dass die Weltraum-Technik ein schnelles Verfallsdatum hat, könnte sicher größer sein. Auch bei Weltraumstationen, ob in Erdnähe, auf dem Mond oder auf dem Mars. -
Wolf60
Sonntag, 16.12.2012, 10:51 Uhr Und wieder hinterläßt man Müll. Wenn es nur darum geht zu erfahren wieviel Treibstoff noch übrig ist - hmm, warum gibt es dafür eigentlich keinen Sensor? - kann man die Sonden ja auch richtung Sonne beschleunigen. Dort würden sie dann irgend wann einmal verglühen und vielleicht auch noch ein paar Gravitations-Meßdaten liefern. -
Joe6969
Samstag, 15.12.2012, 15:08 Uhr Alles scheitert einmal am fehlenden Kraftstoff. Die beiden Sonden waren Gold wert, sie würden weitere Erkenntnisse unseres Erdtrabanten liefen, wenn da nicht das Problem "Kraftstoff" wäre..... ..
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