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15.02.2013, 16:38 Uhr

Angriff aus dem All: Wie kann sich die Menschheit schützen?

Rauchwolken, Lichtblitze und eine Explosion: Ein Meteoritenregen traf in der vergangenen Nacht die russische Region Tscheljabinsk im Ural. Hunderte wurden verletzt, die Bevölkerung gerät in Panik. Heute soll die Erde den nächsten Warnschuss erhalten, denn der etwa 50 Meter großer Brocken "2012 DA14" wird unserem Planeten extrem nahe kommen. Weltweit sind die Menschen beunruhigt: Könnten noch größere kosmische Bomben die Erde treffen? Wie kann die Menschheit den Einschlag solcher Brocken aus dem All künftig abwehren? Auf diese Fragen liefert die Wissenschaft einige Antworten – und teilweise sehr ausgefallene Vorschläge.

VonGMX Redakteur Marinus Brandl

Asteroiden haben die Dinosaurier ausgelöscht und auch in der Neuzeit riesige Gebiete, wie beispielsweise das Waldgebiet in Tunguska, verwüstet. Der Meteoriten-Hagel in Russland und der in rund 27.000 Kilometern vorbeirasende Asteorid "2012 DA14" sind Anzeichen dafür, das solche Ereignisse immer wieder eintreffen könnten. Seit den Filmen "Armageddon" und "Deep Impact" beschäftigt sich auch Hollywood mit dem Phänomen Asteroiden-Einschlag. Meist werden im Kino Astronauten auf eine Mission zu dem Weltraum-Geschoss geschickt, um die Menschheit mit Hilfe einer Atombombe vor der Vernichtung zu bewahren. Wissenschaftler halten das für realistisch, wenn auch sehr unwahrscheinlich. Denn Experten haben zahlreiche andere Vorschläge erarbeitet, wie sich die Menschheit retten kann.

Asteroiden-Abwehr durch nicht-nuklearen Beschuss

Es muss nicht gleich eine Atombombe sein: auch der Beschuss mit kleineren, nicht-explosiven Objekten, kann einen Gesteinsbrocken im All von seinem Kurs auf die Erde abbringen. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer der ersten "Planetary Defence Conference" 2009 in Spanien. Als Grundlage dienten die Daten der "Deep Impact"-Mission der Nasa. Die Weltraumbehörde schickte die Sonde im Jahr 2005 zum Asteroiden "Tempel 1". Dieser umkreist innerhalb von fünfeinhalb Jahren einmal die Sonne und nähert sich der Erde bis auf 133 Millionen Kilometer. Ziel der Mission war die Erforschung des Inneren des Asteroiden. Dazu wurde der Brocken mit einem "Impaktor", einem Projektil das von der Sonde abgefeuert wurde, unter Beschuss genommen.

Der Asteroid "2012 DA14",

Wolken werden "2012 DA14" am Freitag wohl vor Blicken schützen. >

Die Mission brachte die gewünschten Daten und noch einen Nebeneffekt: Die Menschheit hatte bewiesen, dass sie in der Lage war, einen Asteroiden zu erreichen und ihn mit einer Kanone unter Beschuss zu nehmen. Ob sich die Technik auch für den künftigen Ernstfall einsetzen lässt, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen muss das abzufangende Objekt die entsprechende Dichte haben, zum anderen muss errechnet werden, wie viele Einschläge über welchen Zeitraum nötig sind, um ein entsprechendes Ergebnis zu erzielen.

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194 Meinungen zu "Asteroiden hilflos ausgeliefert?"

  • Peter0167
    Montag, 04.03.2013, 14:50 Uhr
    @enceladus2..."Na dann laß UNS in Zukunft etwas netter sein" seh ich auch so ;-)
  • enceladus2
    Montag, 04.03.2013, 09:59 Uhr
    Peter0167 | 546 Beiträge Für den ersten Eindruck gibt es leider keine zweite Chance, aber ich werde mich in Zukunft bemühen,.......... Na dann laß UNS in Zukunft etwas netter sein (-:
  • Peter0167
    Donnerstag, 28.02.2013, 10:30 Uhr
    @enceladus2..."Beim Lesen deiner Texte habe ich öfter mal diesen Eindruck" Für den ersten Eindruck gibt es leider keine zweite Chance, aber ich werde mich in Zukunft bemühen, Deinen Ansprüchen gerecht zu werden, und wie sagte schon Albert Einstein: "Nur wer nicht sucht, ist vor Irrtum sicher."
  • enceladus2
    Donnerstag, 28.02.2013, 09:51 Uhr
    Peter0167 | 513 Beiträge @enceladus2 ist aber schön, dass ich mich geirrt habe. Beim Lesen deiner Texte habe ich öfter mal diesen Eindruck. Aber auch ich kann mich irren.
  • sagitta68
    Donnerstag, 28.02.2013, 09:36 Uhr
    Peter0167 | 512 Beiträge @Unicum das geht sowohl mit Lithium, Kalium und Natrium. Es geht auch mit Carbid in der Wasserflasche zum Fischfang !
  • Peter0167
    Mittwoch, 27.02.2013, 15:02 Uhr
    @Unicum das geht sowohl mit Lithium, Kalium und Natrium.
  • Unicum
    Mittwoch, 27.02.2013, 14:56 Uhr
    @Peter0167 "warum glaubt Unicum, dass ein Eiswürfel potentiell gefährlicher ist, als ein Glas Wasser?" Das hab ich nie behauptet. Mich würde interessieren was passiert bei einem Eiswürfel. "Mein erster Gedanke war, dass der Eiswürfel vielleicht bis zum Boden der Friteuse gelangt, bevor es zur Explosion kommt." Nein ich meinte das in dem Eiswürfel zusätzlich Kristalisationsenergie enthalten ist und das delta T bei 0° zu 190° halt höher ist als bei 20° zu 190°. Glaube btw nicht das es ein Eiswürfel bis zum Boden der Friteuse bring. Der wird vorher zerplatzen und rausgeschleudert. Das wäre jedenfalls meine Prognose. Ähnlich wie ein Lithiumstück das auf Wasser schweben kann. (Das wirklich nicht nachmachen Kinder!) Oder war der Versuch mit Natrium? Hm jedenfalls wars was aus der 1 oder 2 Hauptgruppe.
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