Das verrückte Paarungsverhalten im Tierreich
Nach dem Sex schnell weg - ups, nur was Wichtiges hat die Wespenspinne vergessen. © Wolfgang Rutkies
Vor allem bei den Vögeln stehen die Zeichen auf Liebe. Die Männchen legen sich beim Umwerben der Weibchen ins Zeug: Am auffälligsten sind die Gesangsdarbietungen, mit denen sie die holde Weiblichkeit betören wollen. Doch es gibt auch verrückte, weniger bekannte Balzrituale. Paradiesvögel etwa liefern sich "Ritterturniere", um die Gunst eines Weibchens zu gewinnen. Die Turnierplätze werden sogar geschmückt und während ihren Darbietungen knicksen die Männchen höflich in Richtung der Weibchen.
Das Wintergoldhähnchen hingegen ist weniger galant. Es ist zwar der kleinste Vogel Europas, dennoch - oder gerade deshalb? - macht er einen auf dicke Hose. Er zeigt ein starkes Imponierverhalten, das nicht selten in regelrechten Prügeleien zwischen zwei Männchen endet. Ähnlich rabiat geht er mit Weibchen um: Ohne eine Hetzjagd läuft hier nichts, sie ist fester Bestandteil des Paarungsverhaltens.
Sind dann endlich beide Partner zur Paarung bereit, geht alles sehr schnell. Denn wie fast alle Vögel stehen die Wintergoldhähnchen auf Quickies: Das Männchen bespringt das Weibchen, beide machen ihre Geschlechtsöffnungen frei und drücken sie aufeinander – das war’s.
Das hat auch durchaus seinen Sinn, denn Vögel leben gefährlich. So muss auch während des Sexes eine Flucht schnell möglich sein. Ein Penis wäre dabei hinderlich, ebenso ein langer Liebesakt, der von Gefahren ablenkt.
Im Tierreich gibt es noch viele weitere spannende Sex-Geschichten. Ein paar der skurrilsten stellen wir Ihnen im Folgenden vor. Weiter geht es auf der nächsten Seite mit der Wespenspinne, die im Gegensatz zu den Vögeln sehr wohl einen Penis besitzt, ihn während des Liebesspiels jedoch verliert – aus einem ganz bestimmten Grund…
2 Meinungen zu "Das verrückte Paarungsverhalten im Tierreich "
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schieber1
Freitag, 06.11.2009, 15:49 Uhr Ich auch, ich kann aber nicht fliegen, ist das schlimm???????? -
MeinHirnFetzt
Freitag, 06.11.2009, 09:20 Uhr Ein Grund mehr um an die evolutionäre Verbindung vom Menschen zum Affen zu glauben. Und als Flüghund scheint man auch ein schönes Leben zu haben, nur nicht als Spinne......
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