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13.12.2012, 17:52 Uhr

Die etwas andere Apokalypse

Von GMX Redakteur Marinus Brandl

Theorie 4: Die interstellare Autobahn

Mit der sogenannten Drake-Gleichung lässt sich die Anzahl intelligenter, außerirdischer Zivilisationen in unserer Galaxie abschätzen. Demnach könnte es in der Milchstraße je nach Modell zwischen einer und vier Millionen Zivilisationen geben. Ob diese uns immer friedlich gesinnt sind, bleibt bis zum ersten Kontakt abzuwarten.

Vor allem Hollywood hat sich immer wieder an den diversen Schreckensszenarien einer außerirdischen Invasion abgearbeitet, sei es in "Independence Day" oder "Mars Attacks". Die wohl charmanteste und witzigste Umsetzung kommt allerdings aus dem literarischen Bereich, geschrieben von Douglas Adams.

Im ersten Teil seiner Buchreihe "Per Anhalter durch die Galaxis" steht die Erde einer neuen Hyperraumroute der "Vogonen"-Rasse im Weltall im Weg. Leider hatte es die Menschheit in den letzten Jahrtausenden versäumt, gegen die offen ausliegende Baugenehmigung im Nachbar-Sternensystem Einspruch einzulegen. Und wie es bei bürokratischen Entscheidungen so üblich ist, wird kein Aufschub nach Ablauf der Frist genehmigt. Das bedeutet: Die Erde wird zerstört und das mehrere Bände andauernde Abenteuer des letzten überlebenden Menschen, Arthur Dent, beginnt.

Und wer weiß: Vielleicht besuchten die realen Vogonen vor 5.000 Jahren die Maya-Kultur und teilten ihnen mit, dass die Erde einer neuen interstellaren Autobahn im Weg steht. Leider verstanden nicht einmal die klügsten Maya etwas von galaktischen Highways noch von bürokratischen Ablauffristen. Das Ergebnis dieses Unverständnisses können wir dann selbst am 21. Dezember am eigenen Leib erfahren.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Theorie 5 - Die Schwarzen Löcher des LHC

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