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05.08.2009, 00:00 Uhr

Bill Gates will Hurrikans zähmen

(mwil) - Microsoft-Gründer Bill Gates gibt sich anscheinend nicht damit zufrieden, der reichste Mensch der Welt zu sein. Jetzt will er auch noch die Kontrolle über Naturgewalten übernehmen und hat ein Patent angemeldet, mit dem er Hurrikans verhindern will.

Bereits am 3. Januar 2008 hatte ein Team um Bill Gates das Patent auf eine Idee angemeldet, mit der es möglich sein soll, Hurrikans zu verhindern. Nun wurden die Pläne veröffentlicht.

Hurrikans ziehen ihre Energie aus der Wärme der Meeresoberfläche. Das warme Meerwasser verdunstet und steigt als Dampf nach oben. Die Lufttemperatur wird allerdings mit zunehmender Höhe immer kälter. Dadurch kondensiert ein Teil des Wasserdampfes, wodurch Energie freigesetzt wird. Das verleiht diesen Wirbelstürmen immer mehr Kraft.

"Die Idee ist wissenschaftlich plausibel, ich glaube aber nicht, dass sie sich umsetzen lässt. Der logistische Aufwand erscheint mir zu groß", sagte Mojib Latif, Ozeanforscher am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel der "Süddeutschen Zeitung".

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83 Meinungen zu "Bill Gates will Hurrikans zähmen"

  • Maxma
    Sonntag, 16.08.2009, 13:20 Uhr
    Habe neulich einen Bericht gesehen in Galileo Mystherie. Da ging es darum, daß das Militär Wetterexperimente durchführen würde. Zum schluß wurde es dann so utopisch, das ic hnur noch staunend davor saß. Im Zusammenhang mit Drogenschmuggel wollen die Amis doch tatsächlich das wetter in Kolumbien und so steuern, das die Schmuggler in einer Art Regenfalle sitzen und dort nur mit ihren altersshcwachen Flugzeugen rauskönnen und dann hintern nächsten berg - bums wartet schon ein vom Militär gesteuerter Hurrikan auf sie. Is ja nett - oder süß? Die Fantasie überlasse ich jetzt Euch. Ich schüttel nur über so was den Kopf
  • Unicum
    Donnerstag, 06.08.2009, 14:07 Uhr
    @FallenxMalo Nun erst einmal ein paar Fakten 1.) Ein Hurrikan hat veil Energie und diese ist abhängig aus der Wassertemperatur. 2.) Wenn ich diese Energie weghaben will (warmes Wasser steigt nach Oben, ist nunmal so) dann muss ich Energie einsetzen um sie wegzubewegen. 3.) Diese Energie muss ich spätestens dann einsetzen wenn der Tornado anfängt zu bilden - also im Sommer eigentlich rund um die Uhr. 4.) Ich muss grossflächig Wasser umwälzen ohne Rücksicht auf die Meereslebesewen die sich darin befinden. === Betrachten wir mal einen Kühlschrank - wenn der innen 5° Kälter sein soll als draussen würde er einen vergleichbaren Raum um 5° Aufheitzen, zuzüglich der Energie die er dafür benötigt, sicher etwa nochmal 1°. Meine Vermutung ist: Ja man kann einen Tornado aufhalten, der Energiebedarf ist immens und was man der Natur antut ist nicht abzuschätzen. Ich Vermute desweiteren: Durch die Pumpen und Energieerzeugung wird die Welterwärmung eher angeheizt als gebremst und damit werden Tornados noch stärker und häufiger. Ich gebe zu bedenken: Die Erwärmung der kälteren Wasserschichten könnten eventuell das an manchen Stellen Gelagetre Methanhydrit auftauen lassen und dann haben wir ganz andere Probleme als Tornados. Fazit: Jedes Technische Problem hat eine technische Lösung die wieder ein Technisches Problem aufwerfen kann.
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Sie lesen gerade: Bill Gates will Hurrikans zähmen. Nach dem IT-Markt will Gates nun die Natur erobern.

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