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LHC: Das Fenster zum Urknall

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LHC LHC hat eine Länge von 27 Kilometern. © CERN
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24 Meinungen zu "LHC: Das Fenster zum Urknall"

  • weckmannu
    Donnerstag, 23.02.2012, 13:09 Uhr
    Wenn hier Argumente gegen Grundlagenforschung im CERN vorgetragen werden und sie wären begründet, dann müßte man die gesamte Astronomie abschaffen. Die aus CERN stammenden Kenntnisse sind nämlich Voraussetzung dafür, daß man versteht, was man in Fernrohren usw. sieht. Es geht auch nicht nur um "Geheimnisse des Universums", sondern um physikalische Grundlagen, die in Zukunft auf noch unbekannten Gebieten anwendbar sein werden.
  • thomte
    Freitag, 06.01.2012, 14:34 Uhr
    @Zerotube: Was die Forschung an sich betrifft kann ich Ihnen nur zum Teil zustimmen, denn eine "wsertneutrale" Forschung würde ja einen "wertneutralen" Menschen voraussetzen und was das betrifft habe ich doch erhebliche Zweifel. Das ist genau mein Thema mit dem ich mich schon seit mehr als 30 Jahren auseinander setze und mich darin auch übe. Schwieriges Geschäft!
  • Zerotube
    Freitag, 06.01.2012, 13:33 Uhr
    @thomte Was ich eigentlich nur sagen wollte, Forschung an sich ist nicht schlecht oder gut, schlecht oder gut sind nur die Dinge, die man aus den Ergebnissen der Forschung macht. Und ja, ich kann das Aufatmen der Erde schon hören wenn der Mensch wieder von der Bildfläche verschwindet, wirsind nur ein kleines Intermezzo in der Erdgeschichte, das geht auch vorbei ;-)
  • thomte
    Freitag, 06.01.2012, 13:24 Uhr
    @Zerotube: Es liegt in der Natur der Sache, dass wir von unterschiedlichen Dingen reden. Dazu sind diese "Betrachtungsgegenstände" viel zu komplex und viel zu sehr ineinander verwoben, als dass man "zufällig" iin zwei geschriebenen Komentaren genau den Punkt trifft. Ich persönlich finde es jedenfalls "gruselig" wie Mensch mit seinem "Haus" umgeht. Allerdings orientiere ich mich mittlerweile eher an der Haltung einer für mich sehr klugen Frau: Die Erde ist zig Millionen Jahre ohne den Menschen ausgekommen und wird auch wieder ohne ihn auskommen.
  • Zerotube
    Freitag, 06.01.2012, 12:21 Uhr
    @thomte Wir reden glaube ich von unterschiedlichen Sachen. Ich meine mit Forschung wirklich neue Dinge entdecken, die vorher noch nicht da waren oder unbekannt oder wie auch immer. Was sie meinen sind die ganzen Anwendungen dieser Forschungen bzw. Ergebnisse. Da muss ich ihnen Recht geben, es wird eine Menge Müll produziert den keiner haben will, das ist allerdings unabhängig von der Forschung an sich. Als Beispiel: Es gibt Kugelschreiber und es gibt Lampen, es hat aber nichts mit Forschung zu tun wenn ich nun einen beleuchteten Kugelschreiber auf den Markt bringe. Das ist zwar eine "neues" Produkt, aber wirklich neu ist da nichts dran. "Und in welch rasanter Geschwindigkeit die Erde ausgebeutet wird, ist Ihnen das eigentlich bewusst" Da gebe ich ihnen erneut Recht, aber ich denke das kommt aus einer anderen Ecke und nicht aus dem Bereich der Forschung. Die Ausbeutung der Erde ist meiner Meinung nach eine Konsequenz unseres Geld- und Wirtschaftsystems. Ganz kurz kann ich das wie folgt beschreiben: Geld wird durch Schulden erschaffen, es wird mit Zinsen weiterverliehen, daraus folgt, dass die existierende Geldmenge immer kleiner ist als die Menge der Schulden, soweit so gut. Um diesen chronischen Geldmangel im System auszugleichen wird versucht wirtschaftlich immer weiter zu wachsen, das Märchen vom ewigen Wachstum wurde geboren und wir laufen diesem Ziel auf Gedei und Verderb hinterher. Und aus dieser "Notwendigkeit" resultiert die konsequente Ausbeutung von Mensch und Natur. Klima- und Umweltschutz sind unteranderem deswegen reine Illusion, so traurig es auch ist.
  • thomte
    Freitag, 06.01.2012, 11:36 Uhr
    @Zerotube: "Die Triebfeder des Menschen ist die Neugier, dadurch sind wir zu dem geworden was wir nun sind. Ohne Neugier und die daraus resultierende Forschung wären wir noch in der Steinzeit." Dieses Argument der "Steinzeit" kenn ich nun schon seit mindestens 30 Jahren und es taucht immer dann auf, wenn Forschung und Technik in Frage gestellt wird und wenn es um die Aufforderung geht, mal zu überlegen ob es nicht auch langsamer geht und ob man wirklich alles "braucht". Und da gibt es genügend Dinge die einfach nur für den Müll produziert werden und gleichzeitig die Resourcen unnötig verringern. Ich nehme nur mal ein winziges Besipiel, dass mir tagtäglich im Alltag begegnet: Wofür braucht es in einer Familie 3 Fernseher, 5 Musikabspielgeräte, 7 Handys, 3 Playstations, ... . Und die Halbwertzeiten dieser Erzeugnisse wird immer kürzer. Ich gehe nun relativ wenig in solche Elektronikmärkte weil mich das alles nicht so sonderlich interessiert. Aber ich bin immer wieder überrascht über all die "Neuerungen" auf diesem Gebiet! Und ich stelle mir da immer wieder die gleiche Frage: wofür? Und in welch rasanter Geschwindigkeit die Erde ausgebeutet wird, ist Ihnen das eigentlich bewusst. Es ist noch nicht so lange her, dass es keine Maschinen gab. Ich glaube Adam Smith hat seine Ausführungen über die Industrialisierung Ende des 18. Jahrhunderts verfasst und über die Herstellung von Stecknadeln geschrieben. Um diese Zeit begann das Zeitalter der Industriealisierung. Dass sind keine 300 Jahre in denen der Mensch die Erde "zu seinem Wohle" gestaltet hat! Es gibt einige Menschen die das bezweifeln.
  • raphaela1988
    Donnerstag, 05.01.2012, 13:59 Uhr
    Zerotube, schreib sowas besser nicht, sonst entsteht später noch eine Cola-Panik ;)
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