Kritiker werfen Prinz Charles "Steuervermeidung" vor
Charles habe sich seine eigene Steueroase geschaffen. Clarence House, das Londoner Büro des Prinzen, wies die Vorwürfe zurück. Charles, der auch den Titel Herzog von Cornwall trägt, zahle freiwillig Einkommensteuer auf die Einkünfte aus dem Herzogtum. Dort wird beispielsweise Fischzucht und Forstwirtschaft betrieben. Kritiker meinen, das Herzogtum müsse jedoch als Unternehmen gesehen werden - daher fielen Unternehmenssteuern an.
Clarence House geht dagegen davon aus, dass es sich bei dem Herzogtum steuerrechtlich um eine Stiftung handelt, die Einkommen für den jeweiligen Thronfolger generieren soll - das dieser dann auch als solches versteuert. Im vergangenen Jahr hatte Charles 18,3 Millionen Pfund (rund 22,5 Millionen Euro) mit seinem Herzogtum verdient - bei einem Umsatz von weit über 700 Millionen Pfund. Auf die 18,3 Millionen Pfund zahlte er knapp fünf Millionen Pfund Steuern. Zum Herzogtum von Cornwall gehören mehr als 50.000 Hektar Land und mehrere Inseln.
64 Meinungen zu "Charles, der Steuersünder?"
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Watschel44
Donnerstag, 28.02.2013, 14:44 Uhr Das ist nicht das Problem das er zuwenig Steuern zahlt sondern das dieser faule Sack noch nie in seinem Leben nur für ein einziges britisches Pfund gearbeitet hatte. -
warumwiesoweshalb
Sonntag, 16.12.2012, 16:23 Uhr Wäre es demnach vermessen, die Kritiker zu kritisieren? ----------------- JA,,, denn deren Meinung ist festgeschrieben. Also verwirre sie nicht mit Tatsachen.... -
Sokrateshill
Sonntag, 16.12.2012, 14:56 Uhr Das wundert mich irgendwie gar nicht. Dieses degenerierte Pack... -
tartufo
Sonntag, 16.12.2012, 14:16 Uhr "Der englische Thronfolger beschummelt den Fiskus, so Kritiker." Dann sollten die Kritiker ihre Bildung auffrischen: Prinz Charles gibt seine Steuererklärungen ganz sicher nicht persönlich ab, sondern lässt sie durch seine Finanz-/Steuerberater vorbereiten/erarbeiten. Prinz Charles wird die Erklärung allenfalls selbst unterschreiben - mehr aber wohl nicht (welchen Sinn hätte denn die Monarchie, wenn man alles selber machen müsste?). Wäre es demnach vermessen, die Kritiker zu kritisieren? -
Sindimindi
Sonntag, 16.12.2012, 13:55 Uhr @muckhans: Tja, da können Sie machen was Sie wollen: Steuerverschwendung ist leider keine Straftat! Unsere Nichtsnutzpolitiker kassieren nur unten und in der Mitte ab - um oben das Geld wieder zum Fenster herausschmeißen zu können! Da Politiker selbst die Gesetze machen, die sie befolgen wollen oder müssen - bleibt der gemeine Bürger außen vor! Da nützen keine Strafanzeigen. Die StA ist übrigens weisungsgebunden durch die jeweilige Landesregierung - ein Witz!
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