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08.07.2012, 12:38 Uhr

Monacos Fürstenpaar kommt nach Berlin

Berlin (dpa) - Kurz nach ihrem ersten Hochzeitstag besuchen Fürst Albert von Monaco und seine Frau Charlène in dieser Woche Deutschland. Höhepunkt der Stippvisite ist ein festliches Dinner im Schloss Bellevue.

Auch eine Spree-Rundfahrt steht auf dem Programm. Der Besuch in Berlin und Stuttgart solle die engen Beziehungen zwischen Deutschland und Monaco vertiefen, teilte das Fürstenhaus vorab mit. Für Adels-Anhänger gibt es dabei nur wenige Gelegenheiten, einen Blick auf Charlènes neue Kurzhaarfrisur zu erhaschen: Öffentliche Auftritte der früheren Olympiaschwimmerin mit Glamour-Faktor und ihres Mannes sind rar.

Das Fürstenpaar wurde bereits am Sonntag in Berlin erwartet. Der 54-jährige Albert und die 20 Jahre jüngere Charlène wohnen im noblen Hotel Adlon. Für Montag sind Treffen mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) geplant.

Westerwelle empfängt die Monegassen zu einer Spree-Rundfahrt. Mit an Bord sind auch Westerwelles Mann Michael Mronz sowie "geladene Gäste aus Politik und Gesellschaft". Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt treffen die fürstlichen Gäste gleich zweimal: zur Begrüßung am Morgen - und zum abendlichen Festessen. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) läuft am frühen Nachmittag mit dem hohen Besuch durchs Brandenburger Tor.

Albert II. will aber nicht nur Sightseeing und Smalltalk machen. Besonders in dem Gespräch mit Schäuble am Vormittag dürften Themen zur Sprache kommen, die früher brisant waren, heute aber als weithin entschärft gelten. So war es für Berlin über Jahre ein Dorn im Auge, dass reiche Deutsche Monaco als Steueroase nutzten. Doch seit 2010/2011 existiert ein Steuerinformationsabkommen zwischen den Ländern. Dadurch hat sich vieles entspannt. Beim aktuellen Treffen wird es damit wohl mehr um Meinungsaustausch als um Beschlüsse gehen.

Trotz dieser politischen Agenda könnte die charmante Charlène zur eigentlichen Hauptfigur werden. Die gebürtige Südafrikanerin und der Fürst hatten sich im Juli 2011 vor einem Millionen-TV-Publikum das Jawort gegeben. "Wir sind sehr glücklich und ich habe den Eindruck, dass es gestern war", tat Albert zum Hochzeitstag auf der Facebook-Seite des Fürstenhauses kund. Am Dienstag fliegen Albert und Charlène weiter nach Stuttgart.

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7 Meinungen zu "Fürstenpaar kommt nach Berlin"

  • thewayiseeit
    Freitag, 27.07.2012, 12:06 Uhr
    Schade, dass sie vor lauter Botox gar nicht mehr richtig lächeln kann....
  • lorettastoesser
    Dienstag, 17.07.2012, 09:27 Uhr
    Das Fürstenpaar hat sehr wohl einen täglich straffen Arbeitsplan.- Die Fürstin ist automatisch die Schirmherrin mehrerer caritativer Einrichtungen geworden.- Der Fürst hat international einen hervorragenden Ruf wegen seines Engagements für den Umwelt -u.Klimaschutz. Entweder man ist für oder gegen die Monarchie. Ich gehöre zu den Befürwortern. Diese Welt ist so glanzlos und brutal - ein bißchen vom Glamour der Royals abzubekommen schadet uns Deutschen gar nichts, im Gegenteil!
  • 4266
    Montag, 09.07.2012, 07:23 Uhr
    Ehemalige Piraten, die diesen Felsen besetzt haben, was für Fürsten? Aber ausgesprochen hübsche Menschen.
  • Lisamarie
    Sonntag, 08.07.2012, 17:50 Uhr
    @Schmerlus: Das monegassische Fürsten hat tatsächlich etwas zu sagen, wenn auch nur der Fürst selbst. Ausserdem engagiert er sich für den Umweltschutz, die Fürstin für caritative Belange.(nur 2 Beispiele) Was machen die Bundespräsidenten? Sie müssen repräsentieren und Gesetzt unterschreiben, die ihnen vorgelegt werden. Ich finde, man kann sie sehr wohl auf eine Stufe stellen, was in meinen Augen keinesfalls gewagt oder beleidigend sind.
  • Schmerlus
    Sonntag, 08.07.2012, 15:23 Uhr
    @Lisamarie: Diese beiden sind in der Tat Nichtstuer und sollten unter keinen Umständen mit echten Staatsoberhäuptern, wie beispielsweise Herrn Gauck, auf eine Stufe gestellt werden. Die "Fürsten", wie wir sie hier sehen, haben in ihrem ganzen Leben noch nie gearbeitet und werden dies auch nie. Die beiden sind ein in höchstem Maße überflüssiges und Steuergelder verschlingendes Makel in Zeiten moderner Demokratie. Es stellt sich doch die Frage, ob wir im Jahre 2012 tatsächlich, auch in Zeiten der Eurokrise, soclhe Staatsoberhäupter in Europa, bzw. auf der ganzen Welt haben wollen. Abgesehen davon: Die politische Stellung Deutschlands mit der Monacos, bzw. die der jeweiligen Oberhäupter, auf eine Stufe zu stellen ist "sehr gewagt, um nicht zu sagen beleidigend".
  • Lisamarie
    Sonntag, 08.07.2012, 15:13 Uhr
    @Adler2: Woher wissen Sie , dass das Fürstenpaar überflüssig ist und Nichtstuer sind? Ich finde die Aussage doch sehr gewagt, um nicht zu sagen beleidigend. Ich kenne beide nicht, finde sie aber sehr sympathisch. Sie sind pol. Oberhaupt von Monaco und machen einen Staatsbesuch, wie es üblich ist, genau wie bei unserem Bundespräsidenten.
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