Oceansize lassen kein Zweifel daran, dass sie bereits jetzt schon zu den ganz Großen ihres Genres gehören. >
Besser als manche, schlechter als manche sozusagen. Nun ja, nett halt. >
Zurücklehnen, aufdrehen, Bier köpfen und die Luftgitarre parat stellen. >
Keine einfach zugängliche Platte für den Mainstream-Geschmack, aber die Mixtur aus Musikklängen wie von Led Zeppelin, Massive Attack oder Mogwai entfaltet ihren Reiz mit jedem weiteren Hören. >
Hier gibt's den üblichen Beliebigkeitspop. Mal tanzbar, mal balladesk, und immer leicht verdaulich. >
Rechtzeitg zur stillen Zeit überrascht Céline Dion mit einer Best-Of - die freilich nur die eine, die französischsprachige Seite der Kanadierin zeigt. >
So ist es, war es und wird es immer sein: Die Scorpions sind die erfolgreichste deutsche Hardrock-Kombo. Gestern, heute, morgen, immer. >
Der frühere The-Jam- und Style-Council-Kopf gibt auch auf seinem siebten Studioalbum die Richtung vor, und man folgt gerne. >
Twang-Gitarren jaulen, eine glockenhelle Brian-Wilson-Stimme singt "Da-Do-Run-Run-Run" und die folgenden zwölf Titel erzählen von "Sunlit Face", "Chilling" und "Lemonade Summer". >
Eigentlich war das überfällig: Der organische Soul der Alicia Keys, bei seinem Aufkommen vor fünf, sechs Jahren ein dringend benötigter Gegenpol zum Glitzer-Plastik-R'n'B der großen Industrie, schreit geradezu nach einer Unplugged-Umsetzung. >
Die 39-Jährige hat eine sehr schöne Stimme, von Kreativität kann man allerdings nicht sprechen. >
Dreckiger Southern Rock, der seine Punk- und Heavyrock-Wurzeln ungeniert zur Schau stellt, dazu jede Menge schlüpfriger Texte - Nashville Pussy spielen genau das, was ihr Name verspricht. >
Wo Landsleute wie Mando Diao, Sugarplum Fairy oder die Hives bisweilen die Pose dem Inhalt vorziehen, versuchen sich die Shout Out Louds an einem sehr sympathischen Pop-Entwurf. >
Unverbraucht, hitparadentauglich, aber schräg genug, um nicht im Mainstream unterzugehen: Ein nettes, mitreißendes Rockalbum >
Die Berliner gönnen uns einem Zeit, um sich auszuruhen oder unnötige philosophische Betrachtungen über den Sinn von abstrusen Textzeilen anzustellen - dafür sind die Tracks zu kurz und zu knackig. >
Wieder eine CD, die sich über das Schubladen-Denken erhebt und einfach nur als klasse Metal-Scheibe funktionieren könnte, würden sich Children Of Bodom nur nicht dieser unsäglichen Klischees bedienen. >
Die Schauspielerin Julia Hummer entwickelt nicht nur auf der Leinwand eine umwerfende Präsenz, sondern legt auch mit ihrem ersten Album eine magische Lässigkeit an den Tag. >
Der Meister hatte scheinbar seinen Spaß daran, die anderen zum Zug kommen zu lassen und begleitet seine Erben unaufdringlich - jeden nach eigenem Stil und Können. >
Beängstigende Perfektion, ein paar Minuten vorher eher Unerheblichkeit. Seltsame Platte. >
Menschlich und auch musikalisch: Die Welt von Her Space Holiday ist einfach vielseitig - Super Platte! >
Der Ex-Whiskeytown-Sänger kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Die etwas irritierende Hinwendung zu britischer Popmusik, die er in den letzten Jahren vollzog, scheint vergessen. >
Element Of Crime haben ihre musikalischen Koordinationen behutsam, aber durchaus spürbar verschoben. >
Natürlich ist Revolverheld eher etwas für die Teenie- und Anfang-20-Fraktion, und hören sich die Songs nach einiger Zeit etwas ab. Aber man spürt die Spielfreude und das Herzblut, das die Band in ihre Musik steckt. >
Auch acht Jahre nach Erstveröffentlichung ist "Darkdancer" von Les Rythmes Digitales immer noch ein beeindruckendes Album. >
Es geht hier kreuz und quer, was Leute, Stile und Ideen angeht. Das Ergebnis ist leider oft undefinierbar und inhomogen. >
Hier klirrt und bricht ständig etwas, kämpfen Einzelteile ums Überleben, reiben die Elemente der Songs ineinander und gegeneinander in einem Mahlstrom, der an entlegene Orte der Polyrhythmik führt, aber nicht auf die Tanzfläche. >
Die Wire Daisies lullen ein und klingen, als wären sie schon immer da gewesen. Man kann es nennen wir man möchte: Großes Hitpotenzial oder austauschbarer Pop. >
Hier gibt Cullum sich wieder klassisch, fast bar-mäßig. Steht im gut - im Pepsitest mit vergleichbaren Künstlern wie Michael Bublé oder Joss Stone schneidet er da im Oberfeld ab. >
Als erfolgreiche Sängerin und Entertainerin stand June Carter Cash - sie hatte die Country-Legende am 1. März 1968 geheiratet - nie im Schatten ihres berühmten Ehemannes. >
Nach einer dreijährigen Pause meldet sich die 1991 von Stephan Groth gegründete Band aus Norwegen mit ihrem ersten Album für Gun zurück, und man hört eindrucksvoll, dass sich Apoptygma Berzerk vorgenommen haben, ihren Weg weiter abseits der Schubladen zu gehen. >
Er kann noch so mit seiner verzerrten Rockröhre protzen und kopfnickend auf seine Klampfe einschlagen - von der Integrität einer wirklichen Rocklende ist Bon Jovi nach wie vor meilenweit entfernt. >
Neu ist das freilich nicht, den Hörer mit voller Wucht in des Songwriters Traurigkeit zu schmeißen, aber es klingt bei Institute genauso schön wie einst bei Bush. >
Das rockt nicht - aber nicht aus Unvermögen, sondern weil es nicht rocken soll. >
David Gray macht auf Hochglanz polierten, englischen Mainstream-Pop und verzichtet dabei zum Glück auf Experimente. >
Klar, dass dieses Album inhaltlich relativ wenig transportiert. Da geht's eher um Selbstbestätigung und dezentes Eierschaukeln, um Ladies und Partyexzesse. >
Es ist Zeit für Experimente, die verblüffend gut funktionieren und auch alte Fans durchaus mitnehmen könnten. >
Da geht auch die Omama noch mit. Weil die Melodie so hübsch und vor allem so altbekannt ist. >
Dass sie und ihr "Bohemian Like You" vor ein paar Jahren so heftig vodafonisiert wurden, hängt den Dandy Warhols immer noch ein wenig nach. >
Westbam gibt ein bisschen den Jan Ullrich der Techno-Szene: Er fährt ein gleichmäßiges Tempo. >
Noch isses ausgedachter Teeniepop - Spannend wird's erst, wenn Tokio Hotel irgendwann eigene Wege gehen. >