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07.03.2013, 08:10 Uhr

Echo: Kraftklub und Mia gegen Frei.Wild

Echo? Nein, danke! Die Band Frei.Wild, die mit nationalistischen Tendenzen in Verbindung gebracht wird, ist für den Musikpreis nominiert. Das sorgt bei den anderen nominierten Künstlern für Unmut. Nach der Band Kraftklub hat nun auch Mia die Nominierung zurückgezogen.

Da waren es nur noch drei. Der Echo 2013 wird am 21. März vergeben, doch schon im Vorfeld sorgt die Preisverleihung für Zündstoff. Grund ist die Kategorie "Rock/Alternative national", in der neben Mia, Kraftklub, Unheilig, Die Toten Hosen und Die Ärzte auch Frei.Wild nominiert sind. Doch die Liste wird kleiner.

Denn neben Kraftklub protestiert nun auch Mia und zieht prompt Konsequenzen. Über ihre offizielle Facebook-Seite ließ die Band ausrichten: "Wir haben uns heute sehr, aber leider auch nur sehr kurz über unsere Echo-Nominierung gefreut, da unter den aktuell Nominierten mit Frei.Wild eine Band genannt wird, deren Weltbild wir zum Kotzen finden. Es mag nicht in unserer Hand liegen, welche Künstler für einen Echo nominiert werden, aber es liegt in unserer Hand, von unserer Nominierung dankend Abstand zu nehmen."

Wenige Stunden zuvor hatte bereits Kraftklub die Echo-Nominierung aus der Kategorie "Rock/Alternativ national" zurückgezogen. "Wir möchten nicht weiter in einer solchen Reihe genannt werden", hieß es in einem offiziellen Statement.

Auch Die Ärzte meldeten sich zu Wort. Auf ihrer offiziellen Seite schrieben sie, dass es "politisch fragwürdig" sei, ausgerechnet Frei.Wild in der Echo-Kategorie "Rock/Alternative national" zu nominieren. "Da uns der Echo sowieso nie interessiert hat und unsere politische Einstellung hinreichend bekannt sein sollte, liegt der Rest in den Händen der sicherlich weisen Juroren."

Und wie reagiert Frei-Wild? "Wir haben nach langem Überlegen unserer Plattenfirma, die wir selber sind :) gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass nach der Nominierung für den Echo in der Kategorie 'Rock/Alternativ national' genug Bier auf der Aftershowparty steht", heißt es auf der Facebook-Seite der Band.

Kontroversen hatte die Band Frei.Wild um Sänger Philipp Burger bereits in der Vergangenheit ausgelöst. Nachdem die Band beim "With-Full-Force"-Festival bestätigt wurde, zogen sich mehrere Sponsoren zurück und die Musikzeitschrift "Visions" beendete ihre Partnerschaft mit dem Festival. Daraufhin sagten Frei.Wild ihren Auftritt ab.

(kom)

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