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28.07.2012, 11:51 Uhr

Jacksons Mutter: Gemeinsames Sorgerecht mit Neffe

New York (dpa) - Einigung bei den Jacksons: Nach tagelangen Querelen um das Sorgerecht für die Kinder von Michael Jackson wollen sich Matriarchin Katherine und Enkel TJ die Verantwortung teilen. Ob der Familienstreit damit ein Ende hat, bleibt aber abzuwarten.

Nach einer turbulenten Woche mit Streit und Querelen scheint der Jackson-Klan auf Friedenskurs zu sein. Katherine Jackson und ihr Enkel TJ wollen sich das Sorgerecht für Michael Jacksons Kinder Paris, Prince und Blanket teilen. Das bestätigte Katherines Anwalt Perry Sanders am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Die 82-Jährige und TJ (34), der Sohn von Tito Jackson, wollten Anfang kommender Woche einen entsprechenden Antrag vor Gericht einreichen, hieß es. Bei einem gemeinsamen Treffen mit Prince, zu dem Paris und Blanket telefonisch zugeschaltet wurden, seien die Parteien laut dem Anwalt zu dieser Einigung gekommen.

"Die neue Vereinbarung spiegelt die Wünsche der Kinder wider", so Sanders. Am Mittwoch hatte ein Richter das Sorgerecht für die drei Sprösslinge des 2009 gestorbenen Popsängers vorübergehend auf TJ, einen Cousin der Kinder, übertragen. TJ hatte sich bei Gericht darum bemüht, nachdem Katherine plötzlich und ohne Erklärung verschwunden war.

Nach dem Verschwinden Katherines hatten sich Mitglieder des Familien-Klans tagelang über den Kurznachrichtendienst Twitter und in den Medien gestritten. Am Montag soll es so hitzig hergegangen sein, dass sogar die Polizei auf dem Familienanwesen in Los Angeles anrückte.

Katherine kehrte schließlich am Donnerstag aus einer Erholungsklinik in Arizona zurück, nachdem ihre Enkelin Paris mehrfach per Twitter gefordert hatte, mit ihrer Großmutter sprechen zu dürfen. Katherines Sohn Marlon hatte sich darüber beklagt, dass einige seiner Geschwister die Mutter abschirmen würden. "Janet, Randy und Jermaine sagten, dass ich meine Mutter nicht sehen darf. Anordnung des Arztes", schrieb Marlon.

La Toya Jackson, die sich bisher öffentlich aus den Streitereien herausgehalten hatte, sendete am Freitag über Twitter positive Gedanken: "Ich schicke jede Menge Liebe, Licht und positive Energie an alle." Großmutter Katherine und TJ scheinen das Kriegsbeil bei ihrem Treffen im Sorgerechtsstreit tatsächlich begraben zu haben.

Laut Sanders soll TJ künftig für den reibungslosen Alltag der Kinder verantwortlich sein. Er könnte somit über Schulpersonal, das Sicherheitsteam und Angestellte im Haus bestimmen. Sollte das Gericht dem Antrag zustimmen, werde Katherine Jackson sich um das tägliche Wohl, die Freizeit und das Taschengeld von Paris, Blanket und Prince kümmern.

"Sie ist sehr glücklich über die Aussicht, Michaels Kinder erziehen zu können, ohne dabei die anstrengenden Anforderungen eines so großen Haushaltes - wie die Aufsicht über das Personal - erfüllen zu müssen", so Sanders. Katherine wolle ihre Aufmerksamkeit darauf legen, als Großmutter für die Kinder da zu sein.

Medienberichten zufolge soll der Klan über Michael Jacksons Testament zerstritten sein. Der frühere "King of Pop" hatte sein Vermögen nach Angaben der "New York Daily News" unter der Mutter, seinen Kindern und wohltätigen Organisationen aufgeteilt. Die Geschwister gingen leer aus. Einige von ihnen fechten das Testament als Fälschung an.

Alle News vom: 28. Juli 2012 Zur Übersicht: Unterhaltung

17 Meinungen zu "Jackson-Kampf ums Sorgerecht"

  • tartufo
    Sonntag, 29.07.2012, 17:48 Uhr
    @Teddy1956 Zitat: == Die armen Kinder. Hoffentlich können sie mit entscheiden. == Genau das ist die Schizophränie in der Sache: Michale Jackson setzte sich vorwiegend für Kinder ein, die aus sozialschwachen Umständen oder Kriegsgebieten stammten - und jetzt werden seine eigenen Kinder von Leuten der eigenen Familie quasi "als Ware" behandelt, weil die bertreffenden Personen den Hals vom Reichtum nicht voll genug bekommen können. Es ist so beschämend, wie käuflich die Jacksons in Wahrheit sind.
  • rubin
    Sonntag, 29.07.2012, 14:12 Uhr
    @Lior " diese kinder haben MÜTTER! und zu denen gehören sie auch. nicht zu einer 82jährigen omma,..." Wer sind denn die Mütter der künstlichen Befruchtung, Leihmutterschaft - über die man alles mögliche munkelt ? Dann lieber zu einer liebenden Oma mit Überblick, Lebenserfahrung und Durchsetzungskraft.
  • Teddy1956
    Sonntag, 29.07.2012, 13:05 Uhr
    Die armen Kinder. Hoffentlich können sie mit entscheiden.
  • juliebln
    Sonntag, 29.07.2012, 11:21 Uhr
    ich finds einfach den kindern gegenüber grausam und hoffe das tj. jackson doch besser ist als der rest des clans,,, sonst wäre ich dafür das jackson vermögen einzufrieren bis die kinder erwachsen sind,,gibts denn in ameriaka kein gesetz was sowas regelt,, die raffgeier sollen da leben wo ihr leben sie hingeschleppt hat,, jacko würde sich wohl im grabe umdrehen
  • tartufo
    Sonntag, 29.07.2012, 10:39 Uhr
    Für die Jacksons wäre es das Beste nach der Premisse "Back to the Roots" zu leben und sich wieder die Lebensgewohnheiten anzueignen, aus denen sie gekommen sind: Die Familie stammt aus bescheidenen/ärmlichen Verhältnissen. Das gesamte Geld sollte einer Foundation/Stiftung zukommen, die damit soziale Projekte unterstützt und z.B. auch Leuten in der Dritten Welt ärztliche Versorgung und Nahrungsmittel zusichert. Die Familie Jackson ist es nicht würdig, den Wohlstand den im Grunde genommen hauptsächlich Michael Jackson für die Familie erwirtschaftet hat zu genießen.
  • 4266
    Sonntag, 29.07.2012, 10:03 Uhr
    Grausam, niemand denkt an die Kinder. Alles dreht sich nur um Kohle. Denke, die haben doch sowieso genug davon. Was ist denn mit den Müttern?? Wo sind die denn?
  • buchi
    Sonntag, 29.07.2012, 09:35 Uhr
    es geht bei denen nur um kohle,als mutter hätte die schon bei ihren eigenen kindern,einschreiten sollen,gedrillt bis zum letzten ,was ist dabei rausgekommen?
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