Zur mobilen Ansicht wechseln

28.01.2013, 08:05 Uhr

Harald Schmidt will aufhören

Harald Schmidt plant sein Karriereende: Der Entertainer verriet im Interview mit der "Welt", dass der Sender "Sky" seine letzte TV-Station sei.

(com) - "Dirty Harry" will nur noch weitermachen, bis seine Late-Night-Show bei dem Pay-TV-Kanal eingestellt werde. Anders als bei seinen vorherigen Arbeitgebern ARD und Sat.1 tritt er nicht mehr vor einem Millionenpublikum auf. Doch das stört den Moderator nicht: "Es kann mir egal sein, wie viele Zuschauer ich habe. Entscheidend ist, dass die Zahl der Abonnenten wächst", erklärt Schmidt. "Meine Ruhmsucht ist längst befriedigt."

Für sein Rentendasein hat sich der 55-Jährige noch nicht viel vorgenommen: "Ich werde wieder viel lesen", kündigt er an.

Harald Schmidt hört auf

Ist jetzt die Zeit der großen TV-Moderatoren vorbei?

Tool

Mit Harald Schmidt wird ein weiterer großer Entertainer von der Fernsehlandschaft verschwinden. Zu seiner Generation zählt auch Thomas Gottschalk, dessen Shows nach dem Abschied von "Wetten, dass ..?" gefloppt sind. Ist jetzt die Zeit der großen TV-Moderatoren vorbei? Stimmen Sie ab!

Alle News vom: 28. Januar 2013 Zur Übersicht: TV

168 Meinungen zu "Harald Schmidt will aufhören"

  • sachlichaufgeklaert
    Montag, 28.01.2013, 15:53 Uhr
    Korrektur: die letzte Bastion im Kampf gegen die Verblödung usw. usf. Ich werde halt immer so sentimental, wenn einer von den "Guten" plant, seinen Hut zu nehmen. Da versagen meine sprachlichen Fähigkeiten ab und zu.
  • sachlichaufgeklaert
    Montag, 28.01.2013, 15:43 Uhr
    Harald Schmidt ist schon seit Jahren der einzige TV-Moderator, den ich mir noch freiwillig ansehen kann. Das "Problem" ist leider, dass er über die Jahrzehnte immer cleverer wurde, seine humoristischen Einlagen immer mehr Wissen voraussetzten und er es niemals für ntig hielt, sich für den "Pöbel" zum Affen zu machen. Das ist in unserer Gesellschaft, in der wir mittlerweile leben müssen, leider eine Garantie für sinkende Einschaltquoten. Die Zuschauer werden schlichtweg zu blöd, um Schmidt zu mögen. Wie konnte man hier noch vor ein paar Tagen lesen? Jeder dritte Deutsche hat sich diesen Dschungelmist angesehen. Es wäre also nicht verwunderlich, wenn Schmidt einfach keine Lust mehr hat, bei diesem Kindergarten namens Fernsehen weiter mitzumachen. Er hat Millionen von Menschen zum Lachen gebracht - eine Leistung, von der die heutigen Schmalspuremporkömmlinge (mit einer TV-Lebenserwartung von im Schnitt 3 Monaten) nur träumen können - daher hat er meinen Segen, wenn er sich in seinen wohlverdienten Ruhestand begeben will (gut, da wird er keinen Wert drauf legen...). Aber zum Glück kann man sagen: NOCH ist er ja da, der Herr, den ich scherzhafterweise die letzte Bastion gegen den Kampf der totalen Verblödung des Fernsehprogrammes nenne.
  • TexasRanger
    Montag, 28.01.2013, 14:49 Uhr
    margotsofie.....und warum es bei der GEZ noch immerzu noch kein Controlling gibt, obwohl es doch um den Etat der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten geht? -------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bisher war es allerdings kein großes Problem sich vor der ungeliebten Gebühr zu drücken. Wahlweise konnte man die nervigen Anmeldeformulare einfach ignorieren,oder einfach angeben, über keine Rundfunkgeräte zu verfügen. Die Chance einer entsprechenden Kontrolle zum Opfer zu fallen, war sehr gering. Doch das soll sich ab 2013 nun ändern. Die GEZ wird es nicht mehr geben. Stattdessen wird uns der „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ auf die Pelle rücken.
  • TexasRanger
    Montag, 28.01.2013, 14:42 Uhr
    wernersbasis (S.18)..... jedes Volk hat also so seine Sorgen, aber die Deutschen verblöden einfach. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Stimmt genau! Dazu kann ich ein Buch von THOMAS WIECZOREK empfehlen: DIE VERBLÖDETE REPUBLIK- Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen. (Buch-Nr. 107728) Albert Einstein hat mal gesagt: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
  • margotsofie
    Montag, 28.01.2013, 14:20 Uhr
    Warum hört Harald Schmidt im jugendlichen Alter von 55 Jahren auf, wo doch unsere Allerwelts-Bundesmutti Merkel samt ihrem Unionsgroßväterchen Schäuble längst hinter vorgehaltener Hand über die Anhebung des Rentenalters auf 69 oder 70 Jahre nachdenkt? Die Frage ist, warum man mit wahrlich dummen und allerdümmlichsten Sprüchen beim Fernsehen insgesamt auf Kosten der Gebührenzahler so unendlich viel Geld verdienen kann und warum es bei der GEZ noch immerzu noch kein Controlling gibt, obwohl es doch um den Etat der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten geht? Es sieht ganz danach aus, als sollte Deutschland mit Hilfe der Sendeanstalten zum Land der Undenker und Undichter gemacht werden!!!!
  • Gockelchen
    Montag, 28.01.2013, 14:12 Uhr
    Wenn er sich auf das beschränkt, wenigstens konzentriert hätte, was er gut kann und womit er groß wurde: Bissiges, ja geadezu zynischen Kabarett, hätte ich ihn mir auch angetan. Stattdessen sank er im Niveau mit diesen dümmlichen "late night shows" (geht es nicht noch angelsächsischer) immer mehr bis teilweise ins Bodenlose (z.B. Brausepulver aus dem Bauchnabel einer Dame lecken).
top.de

Heidi stellt in der neuen Staffel hohe Anforderungen an die Mädchen. >

Bauer sucht Frau mit Lena

Findet Lena bei "Bauer sucht Frau" die Partnerin fürs Leben? >

top.de

Model Nitsche spricht im Interview über die Kanzlerin und Babyglück. >

Nadja abd el Farrag

Bohlen-Ex bekommt zum Bayerischen Fernsehpreis keinen Zutritt. >


Internet Made in GermanyIhr GMX-Postfach ist grünGMX unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Harald Schmidt will aufhören. Ist jetzt die Zeit der großen TV-Moderatoren vorbei?