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21.05.2012, 10:41 Uhr

Frank Elstner: "Wir blickten uns an – und alles war gesagt"

(Bild/kom/ncs) - In der "Bild"-Zeitung schreibt Moderator Frank Elstner über den Tod seines Weggefährten und Freundes Kurt Felix. Im Nachruf heißt es: "So richtig Sorgen machte ich mir erst, als er mir zu meinem 70. Geburtstag im April per Brief absagte. Da wusste ich, dass es schlimmer um ihn stehen muss."

Elstner weiter: "Unsere Sprache war stumm – wir mussten uns nur in die Augen sehen und wussten, was der andere denkt. Vor allem, wenn es in großen Sitzungen um die neuesten Gags für 'Verstehen Sie Spaß?' ging. Wir blickten uns an – und alles war gesagt." Auch privat habe der 70-jährige Entertainer "ein besonders herzliches Verhältnis" zu Kurt Felix gehabt, der am 16. Mai seinem langjährigen Krebsleiden erlag.

Ein solches hatte Felix auch zu seiner Ehefrau Paola, die Elstner ebenfalls in seinem Schreiben erwähnt: "Immer, wenn ich an Kurt denke, denke ich gleichzeitig an Paola. Man kann nicht anders, die beiden gehören untrennbar zusammen. Sie haben fantastisch zusammengelebt, es gab kein gespieltes 'Jubel, Trubel, Heiterkeit', sie waren so harmonisch, wie sie wirkten." Der Ex-"Wetten, dass..?"-Moderator habe mit ihr telefoniert und versucht ihr beizustehen. "Paola hat ihre Hälfte verloren. Sie ist am Boden, es ist unbeschreiblich schmerzhaft", schreibt Elstner in der "Bild".

Felix selbst hingegen sei mit seiner Krankheit stets souverän umgegangen: "Kurt ertrug den Krebs stets mit bewundernswertem Gleichmut. [...] Ich habe einen direkten Draht zum lieben Gott und habe mir immer gewünscht, dass er wieder gesund wird. Kurt ging viel zu früh. Er war nicht nur ein toller Moderator, ein guter Freund, sondern vor allem ein großer Mensch. Er hatte noch so viele Pläne und Ideen – wir wollten das Fernsehen revolutionieren!"

Nach Pfingsten soll für den Entertainer in St. Gallen eine öffentliche Trauerfeier stattfinden. Beerdigt wurde Kurt Felix bereits am vergangenen Samstag im kleinsten Familienkreis.

Alle News vom: 21. Mai 2012 Zur Übersicht: TV

60 Meinungen zu "Elstner trauert um Kurt Felix"

  • szechi
    Dienstag, 22.05.2012, 10:20 Uhr
    Liebe margotsofie,Ihre Meinung spricht mir aus dem Herzen. Ich wünsche Frau Paola viel Kraft. Kurt,ruhe sanft. Dein Fan Wilfried
  • margotsofie
    Dienstag, 22.05.2012, 09:25 Uhr
    Auch ich trauer sehr um Kurt Felix, weil er es wie kein anderer Mensch auf der Welt verstanden hat, die Zuschauer stets gelassen, freundlich und gut gelaunt zu unterhalten! Er mußte nicht mit dummen oder verletzend-üblen Sprüchen auf Kosten von jungen und oder fernseh-unerfahrenen Menschen Unterhaltung machen, um dem Spaßfaktor oder der Einschaltquote gerecht zu werden. Er war einfach nur große Klasse. Mein herzlichstes Beileid an seine Frau Paola. Für Frank Elstner bleibt außer Trauer noch viel zu tun! Nicht nur was die oftmals äußerst primitive Fernsehunterhaltung angeht, sondern auch für die klare Haltung von Kurt Felix, 25 Jahre lernen, 25 Jahre arbeiten und 25 Jahre genießen! Für das letzte Viertel hat es Kurt Felix leider nicht ganz gereicht, obwohl es ihm so unendlich viele Menschen hier in Deutschland oder auch woanders von ganzem Herzen gegönnt hätten. Doch diese Tatsache über "kommen, sehen und gehen" ist zumindest für mich ein Ansporn mehr, mich gegen die absolut schwachsinnige Anhebung des Rentenalters auf 67 zu engagieren. Unsere weltfremden Politiker der etablierten Parteien sollen gefälligst selber für ihre üppige Diäten und vor allem die dreisten "danach"- Pensions-Vergünstigungen im Alter vorsorgen. Es ist schließlich schlimm genug, daß wir Steuerzahler sie zeitlebens mit Steuergeldern durchfüttern oder sie ständig durch die Welt reisen lassen müssen, obwohl sie nie wirklich dazu in der Lage sind, etwas fürs Volk tun.
  • FourSeasons1
    Montag, 21.05.2012, 17:49 Uhr
    Als alter Goethe Fan, würde ich dann so frisch, fromm, fröhlich "frei" auch Mal sozusagen zu diesen Kommentaren sagen: "Pausengong" "...psst - (das heißt: Gedankenstrich) Ruhe im Saal" Angesichts der langen Fernsehkarriere von Kurt Felix, sollten hier unqualifizierte Bemerkungen disqualifziert werden. Ist schließlich nur meine persönliche und private Meinung. Im Gedenken an eine lange Fernsehgeschichte mit einem breiten, vielfältigen und unter anderem auch mit Tiefgang interessierten Zuschauerpublikum. ... ... ...
  • wondercloud
    Montag, 21.05.2012, 17:42 Uhr
    @Erzengel1, S.8, da ich nicht an einen Gott glaube, gibt es für mich auch keine Hölle, aber ich denke, dass du dort einfahren wirst, denn du bist nichts anderes, als nur ein elender Heuchler. Gehst in die Kirche, zur Beichte und glaubst, deine Sünden seien dir vergeben, Irrtum, Sünden bleiben, was sie sind, eben Sünden, die kann nur der vergeben, an dem sie begangen wurden, kein Gott und schon gar kein Priester. Scheinheilig bist du, sonst nichts.
  • Erzengel1
    Montag, 21.05.2012, 17:18 Uhr
    wondercloud: Du gehörst in die Hölle!!!
  • wondercloud
    Montag, 21.05.2012, 16:23 Uhr
    @Nostri, S.8, was bitte soll ich nach meinen einschlägigen Erfahrungen mit Satanisten, denn akzeptieren? Vielleicht verzeihen, nach dem Motto, fehlen tut jeder mal? Oder die andere Wange hinhalten, wie die Bibel so schön sagt? Ja, ich kenne die Bibel, auch wenn ich Atheistin bin, ich habe auch den Koran, den Talmud, alle 5 Bücher der Thora und den PaliKanon, gründlich gelesen. Das tut mir aber leid, den wer mir wirklich schmerzhaft (und das war der Brand, schmerzhaft) auf die Füße tritt, dem trete ich ins Herz.
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