2012: Jauch räumt als Talker ab
Mit je 5,83 Millionen und 5,63 Millionen Zuschauern ab drei Jahren holte Jauch in der ARD die höchsten Quoten für eine Talkshow des laufenden Jahres - beide Ausgaben hatten Christian Wulffs Kredit- und Medienaffäre zum Thema. Das berichtete Media Control am Montag in Baden-Baden.
In der vorläufigen Media-Control-Jahresbilanz sahnte bei den Serien erneut der ARD-"Tatort" ab. Die beste Einschaltquote wurde hier mit dem "Tatort" aus Münster "Das Wunder von Wolbeck" erzielt (12,19 Millionen). Die "Sportschau"-Zusammenfassung des 25. Bundesliga-Spieltages (Saison 2011/2012) punktete im Bereich "Magazin" und lockte 6,36 Millionen Menschen vor den Bildschirm.
"Bislang quotenstärkste TV-Sendung des Jahres war das EM-Halbfinale zwischen Deutschland und Italien", berichtete ein Sprecher von Media Control. "Insgesamt 27,99 Millionen Fußballbegeisterte verfolgten die 1:2-Niederlage von Jogis Jungs im Ersten. Zum Vergleich: 12,92 Millionen Zuschauer sahen das Boxduell Vitali Klitschko gegen Dereck Chisora auf RTL - die beliebteste Sportübertragung außerhalb von König Fußball."
Mit Roland Emmerichs "2012" war ProSieben Anfang Januar im Quotenglück. Der Katastrophenstreifen hatte so viele Zuschauer wie kein anderer Spielfilm in diesem Jahr (7,97 Millionen).
Das ZDF räumte in den Bereichen "Show" und "TV-Movie" ab. Markus Lanz' Einstand bei "Wetten, dass..?" kam auf 13,59 Millionen Zuschauer; für "Stubbe - Von Fall zu Fall: In dieser Nacht" interessierten sich 8,91 Millionen, berichtete Media Control. Basis der Auswertung sind die Einschaltquoten zwischen 1. Januar und 2. Dezember 2012.
16 Meinungen zu "Jauch räumt als Talker ab"
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NahebeiMuenchen
Mittwoch, 20.02.2013, 12:16 Uhr Ich kann den Jubel leider nicht nachvollziehen. Herr Jauch mag ja bei politischen, zeitkritischen u. sportlichen Diskussionen ein adäquater Moderator sein, jedoch bei einem so hochsensiblen Thema wie im Fall von Frau Kampusch zeigte er null Empathie und wirkte äußerst hölzern und distanziert. Außerdem schaute er fast ausschließlich in die Kamera, bzw. auf seine Notizen, anstatt seine Gesprächspartnerin persönlich anzusprechen und mit ihr Augenkontakt zu halten. Wie mag sie sich dabei gefühlt haben? Da bevorzuge ich mit Abstand Moderatoren anderer Fernsehsender, die auf ihr Gegenüber äußerst emotional eingehen, auch Markus Lanz kann sein Mitgefühl besser ausdrücken. Unübertroffen meiner Meinung nach bis heute Alfred Biolek und natürlich Jürgen Domian in seiner sehr speziellen Sendung. -
kukuschinsky
Mittwoch, 20.02.2013, 10:10 Uhr "Trotz Wetten Dass....", heißt es, sei Herr Lanz nur 'dritter Talker' geworden; richtiger wäre: "Wegen Wetten Dass....", denn diese piefige, miefige Krönung der Langeweile sucht ja wirklich inzwischen ihresgleichen! -
Bedenket
Dienstag, 04.12.2012, 11:16 Uhr Wenn man selbst für Tatsachen einen Daumen bekommt, weiß man erst, welche Klientel hier zu gange ist! -
murmlischka
Dienstag, 04.12.2012, 11:15 Uhr Prinzipiell mag ich den Jauch, kann es aber auch nicht leiden oder sehen, dass er manche Kandidaten mit Wohlwollen behandelt Andere aber sowas von vorführt, als wären diese Idioten..... -
Bedenket
Dienstag, 04.12.2012, 11:12 Uhr Der Freund eines Kollegen von mir war mal als Begleitperson im Vorfeld bei der nicht ausgestrahlten Vorinfo/-test anwesend. Jauch muß eine Frau dermaßen lächerlich gemacht haben, dass diese danach in Tränen aufgelöst war. Man sieht, hinter den Kulissen erkennt man die Menschen genauer; oder um mit einer alten Weisheit aufzuwarten: " Gib einem Menschen Macht, und du wirst seinen wahren Charakter erkennen". -
meinichhalt
Dienstag, 04.12.2012, 10:28 Uhr Gelegentlich trifftet Jauch schon mal in Beleidigung seiner " Millionärskandidaten (innen)" ab. Aber scheinbar wird dieses teilweise Mobbing an den Kandidaten (innen) von den Zuschauern als wohlwollend empfunden ( Lachen und Beifall der Studiogäste, aber keine Pfiffe). So manche(r) Wissensgast war kurz vor Tränenfluss - das muß nicht sein und ist zu viel.
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