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"Tatort" aus der Schweiz: "Diese Synchronisation ist eine Frechheit"

(cze) - Wenn die Schweizer einen Tatort machen, hagelt es zumeist Kritik. Mal sind es die wenig überzeugenden Darsteller, mal die konfusen Drehbücher. Beim Fasnachts-"Tatort" aus Luzern am Sonntagabend gab es dann ein weiteres Manko: die von vielen als grauenhaft empfundene Synchronisation.

So schreibt "Welt.de": "Die holprige Synchronisation macht diesen Tatort noch schwerfälliger. Offenbar ist es leichter, aus dem Amerikanischen ins Deutsche zu synchronisieren als aus dem Schwyzerdütschen." Und die Fans der ARD-Krimireihe haben größtenteils auch nur Hohn und Spott für die Nachvertonung der Episode "Schmutziger Donnerstag" übrig.

Auf dem offiziellen Facebook-Profil des "Tatorts" befürchtet Nutzer "Michael Sonnek" schon im Vorfeld: "Hoffentlich nicht wieder so unterirdisch nachvertont." Seine Hoffnung wird leider enttäuscht, was "Tina Mayer" zu dem Urteil bewegt: "Diese Synchronisation ist eine Frechheit." 13 Likes zeigen, dass sie mit ihrer Meinung nicht alleine ist.

"Peter Hinkeldey" hat auch den Grund für die Misere ausgemacht: "Bild und Ton nicht synchron!!! Grauenhaft." Und "Sascha Benner" ist sich sicher: "Es gibt Low Budget Splatter Filme die sind besser synchronisiert. Das is ein Witz!!!!!"

Auch auf Twitter machen die Fans ihrem Ärger Luft. "@FrauHerrmann" beispielsweise weiß genau, wie dieses Tondesaster zustande gekommen ist: "Unbezahlte Praktikanten haben in zusätzlichen Nachtschichten die Synchronisation und Nachbearbeitung gemacht." Der Nutzer "@nnamrreherdna" hingegen fragt besorgt: "Werden in der Schweiz alle Menschen nachsynchronisiert?"

Es sind schwere Zeiten für den traditionsreichen "Tatort": Auch der erste Saarbrücken-Fall mit den neuen Ermittlern Stellbrink und Marx (Devid Striesow und Elisabeth Brück) vor zwei Wochen wurde sowohl von Kritikern als auch Fans in der Luft zerrissen. Mal schauen, ob es die Österreicher am kommenden Sonntag besser machen.

Alle News vom: 11. Februar 2013 Zur Übersicht: TV
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