"Gottschalk Live" schwächt ARD-Vorabend
Wie das Branchenmagazin "Kress" berichtet, weise die dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorliegende Analyse aus, dass die ARD mit einem Anteil von 12,3 Prozent bei den Gesamtzuschauern ab drei Jahren hinter RTL (13,5 Prozent), dem ZDF (12,6 Prozent) und den dritten Programmen (12,5 Prozent) nur noch auf Platz 4 liege. Als Hauptgrund dafür sei das veränderte Vorabendprogramm seit Anfang des Jahres ausgemacht worden.
Und da "Vorabendprogramm" im Ersten seit Januar gleichbedeutend ist mit "Gottschalk Live", bedeutet dies natürlich neuerlichen Druck für die Show, der nach gutem Beginn reihenweise die Zuschauer weglaufen. Dem ARD-Papier zufolge seien allerdings nicht nur die schlechten Quoten der Sendung selbst ein Problem. Auch die Verschiebungen auf den anderen Sendeplätzen wegen der neuen Show seien für einen Gesamtverlust von 600.000 Zuschauern zwischen 18 und 20 Uhr verantwortlich.
Ist das der Todesstoß für "Gottschalk Live"? Früheren Berichten zufolge kann die ARD im April von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und die Show vorzeitig aus dem Programm nehmen. Es wäre nach dem Aus von Harald Schmidt bei Sat.1 bereits die zweite Demontage einer einstigen TV-Legende in diesem Jahr.
283 Meinungen zu "Gottschalk wird zur Belastung"
-
oskarwolfgang
Dienstag, 01.05.2012, 08:27 Uhr Was will DER noch? Es hat doch wirklich alles seine Zeit. Und selbst Funkuhren laufen ab. Und: Wozu gibt es Museen? Da kann er gut abtauchen. Auf einen gewesenen Kaiser. gab das Volk schon Früher nicht viel. -
Steffl64
Mittwoch, 18.04.2012, 17:24 Uhr Es geht auch ohne Gottschalk. Wir werden es überleben. Soll sich in seiner Hütte in Florida doch zur Ruhe geben ;)
- TV-Programm
- GNTM 2013
- DSDS
- Two and a half Men
- HD-Receiver
- Wetten Dass
zu Fernsehen







