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18.01.2012, 23:15 Uhr

Das erste Dschungel-Pärchen?

(cze/mom) - Lassen wir die ersten Tage des diesjährigen Dschungelcamps doch einmal Revue passieren: Eklige Prüfungen? Auf jeden Fall! Nackte Frau? Aber selbstverständlich! Zoff? Sehr gemäßigt, aber ja. Was fehlt also noch? Klar, eine kleine Romanze.

Für die Rollen von Jay Khan und Indira Weis wurden in diesem Jahr offensichtlich Rocco Stark und Kim "Gloss" Debkowski auserkoren. Zumindest benehmen sie sich derzeit so. Schlafen zusammen auf Roccos Luftmatratze und waschen sich gegenseitig im Tümpel - das muss Liebe sein.

Das entgeht auch den anderen Damen nicht. "Ob Rocco sich wohl ein bisschen verliebt hat?, fragt Radost Bokel. Daraufhin Brigitte Nielsen mit Kennermiene: "Am ersten Tag habe ich gedacht, sie sind nur Freunde, aber ich glaube, das wächst." Und Brigitte muss es schließlich wissen, war sie doch schon mindestens fünf Mal verheiratet - vielleicht auch häufiger, je nach Quelle - sie weiß also aus Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Liebe wächst.

Derweil tut auch Vincent Raven mal etwas Nützliches im Camp, er liest den anderen Insassen aus der Hand. Das ist ähnlich unterhaltsam wie Tarot auf Astro TV und für Jazzy auch sehr erhellend: Der Magier redet ihr dabei einen Drang zu Kindern ein, von dem sie noch gar nichts wusste: "Du hast einen extremem Kinderwunsch in dir." Jazzy widerspricht zwar noch, das irritiert den "Next Uri Geller" aber nicht im Mindesten: "Doch, doch, das hast du. Das sehe ich." Er muss es wissen, er hat schließlich die Kraft des Raben.

Jimi Blue pöbelt  gegen Rocco top.de

In einwandfreiem Deutsch lästert Jimi Blue über Camp-Bruder Rocco. >

Ramona darf derweil mal wieder zur Dschungelprüfung, seit ihrer letzten ist auch schon ein ganzer Tag vergangen. Heute bekommt sie Ailton zur Seite gestellt, der von ihr in einer Art "Teddygreifautomaten auf der Kirmes" (Dirk Bach) über einen Tümpel gesteuert und über Sternen im Wasser abgeworfen wird. Das Problem dabei: Sie sieht wegen einer blickdichten Brille nichts, wird zudem noch mit Kakerlaken und ähnlichem überschüttet und muss sich auf die mündlichen Richtungsanweisungen des Ex-Kickers verlassen.

Zwar sollte man meinen, der kenne die wichtigsten Begriffe bereits vom Fußballplatz, im Dschungelstress wird aus einem "vor" aber schon einmal ein "komm, komm". Dass die beiden unter diesen Umständen fünf Sterne holen, grenzt an ein Wunder. Doch morgen darf sich Ramona erst einmal von den Dschungelprüfungen der letzten Tage erholen, denn diesmal muss sich Camp-Rüpel Martin beweisen.

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556 Meinungen zu "Erstes Dschungel-Pärchen?"

  • Gartenteam12
    Sonntag, 29.01.2012, 14:10 Uhr
    Engel70 Eine Labertasche ist Anderas Steinle sicherlich nicht, dazu präsentiert er seine Vorträge immer überzeugt rhetorisch und spannend. Er gehört für die Business-Welt zu den "Efant terrible" weil er für die Zukunft neue Maßstäbe setzt. Seinen Abschluss als Diplom-Kommunikationswirt machte Andreas Steinle an der Universität der Künste, Berlin. Später war er neben seiner beruflichen Tätigkeit zwei Jahre lang als Lehrbeauftragter am Institut für Sprache und Kommunikation der Technischen Universität Berlin tätig. In seinen vielen Reden sagte er einmal: Emotional überzeugen kann man nicht im Internet, sondern nur im echten Leben. Als Zukunftsforscher wird er oft von den Medien gebucht, daher kenne ich ihn und lese seine Kritiken sehr gerne.
  • Engel70
    Donnerstag, 26.01.2012, 16:04 Uhr
    Ekel schließt "Intelligenz" nicht aus, wieso auch? Insbesondere die Auseinandersetzung mit Ekel ist eine durchaus interessante. Die Psychologie stellt fest: Ekel ist anerzogen. Er ist also nicht vernünftig. Ähnlich ist es mit den Phobien, zum Beispiel der panischen Angst vor ungefährlichen Spinnen. Ein gern denkender Mensch wird so eine Phobie nicht einfach als gegeben hinnehmen, sondern sich stets mit dem Konflikt auseinander setzen wollen: Mir kann nichts passieren, warum schrecke ich dennoch zurück? Als Zuschauer hängt es von meinen Gefühlen ab, wie ich die Szene beobachte. Wenn ich keinen Ekel und keine Empathie verspüre, zucke ich mit dem Schultern und frage mich "Was hat die denn?" Ich halte den Anteil der Schadenfreude für viel geringer, als man uns glauben machen will. Aber Schadenfreude ist so schön pervers, also ziehen die Medien die Schadenfreude-Karte. Moralische Verurteilungen anderer machen doch so viel Spaß, gerade weil sie so beliebig sind. Wenn ich auch noch Psychologie studieren sollte, würde ich auf jeden Fall über Ekel und Phobien in Medien promovieren, gerne vor dem Hintergrund des Dschungel-Camps. Es ist aber ein furchtbar weites Feld, bestimmt gibt es schon Literatur, angefangen von der Frage "Warum sind Gruselgeschichten bei Kindern beliebt?" über "Warum gibt es Geisterbahnen?" bis zu "Warum gibt es Leute, die sich zigmal "Titanic" ansehen?".
  • Engel70
    Donnerstag, 26.01.2012, 16:03 Uhr
    Bei Unterhaltung geht und ging es IMMER um Gefühle, egal ob Musik, Theater, Bücher, Film, Actionfilm oder Liebesfilm, Quiz-Shows, Sport im Fernsehen. Angst, Spannung, Freude, Liebe, Trauer, Ekel, das gehört alles zum Menschsein dazu. Unterhaltung soll das erlebbar machen. Das ist nicht neu, das gibt es seit Geschichten am Lagerfeuer von Steinzeitmenschen. Das Drama gab es schon in der Antike. Shakespeare hat schreckliche, geradezu menschenverachtende Geschichten geschrieben. Dass auf das Lachen und Weinen gezoomt wird, ist nicht verwerflich, denn es geht ja gerade darum. Die Kritiker können sich nur nicht einigen, ob es jetzt schlecht ist, wenn die Tränen echt sind, oder ob es schlecht ist, wenn die Tränen künstlich sind. Weil im Dschungel nur Menschen mit Bühnen- und/oder Massenmedienerfahrung gezeigt werden, die sich zu dieser Aktion bereit erklärt haben, und die damit binnen zwei Wochen ein Jahresgehalt verdienen, geht das schon in Ordnung. Selbst wenn Hartzler sie dafür auslachen. Alle Camp-Bewohner können immer noch lachen, obwohl sie angeblich so "schlimme" Dinge tun mussten, außer Vincent vielleicht, der aber einfach nur sehr schnell beleidigt ist.
  • Engel70
    Donnerstag, 26.01.2012, 16:02 Uhr
    Sie rufen doch nicht etwa bei solchen Sendungen an!?! Wer macht denn so was??? Wenn ich aber nicht anrufe, wieso sollte ich "Macht" verspüren? Verwechseln Sie die Einschaltquoten nicht mit den Anruferzahlen. Die Anruferzahlen werden nicht veröffentlicht. Die Teilnehmer haben alle Macht. Sie können jederzeit entscheiden, ob sie etwas versuchen wollen oder nicht. Und sie verweigern tatsächlich gelegentlich, der Druck ist also nicht zu groß. Etwa Martin Kesici, dem das Camp-Leben einfach zu doof wurde und das Camp ohne Drama verließ, obwohl er am Tag zuvor bei der Prüfung viel Spaß hatte. Oder Radost, die die Vaginas verweigert hatte, wogegen das Küken Kim sie ohne Probleme aufaß ("schmeckt wie Omelette"). Sarah Dingens hatte laufend verweigert. Andere machen eine riesige Show mit viel Kreischen und so, andere bleiben völlig cool oder lachen ständig (Rocco). "Ekelprüfungen" sind nur ein ganz kleiner Teil der Sendezeit, und bei ihnen geht es nur um die Überwindung von irrationalen Gefühlen und Ängsten. Andere Prüfungen erfordern Geschicklichkeit, Teamwork oder das Überwinden von Höhenangst. Die Kandidaten kommen nicht missbraucht und gebrochen von den Prüfungen zurück, sondern mit Stolz über die gemeisterte Prüfung. Selbst, wenn sie nur einen Teil geschafft haben, sind sie stolz, dass sie es versucht und ihr bestes gegeben haben. Die Kandidaten wissen: Die Prüfungen sind weder gefährlich noch ungesund. Als Teil der Unterhaltung dramatisiert der Zusammenschnitt das ganze erkennbar theatralisch oder ironisch. Die Berichterstattung in anderen Medien pickt sich davon dann alles potenziell skandalträchtige zusammen und übertreibt und verfälscht noch ein bisschen, so dass es sich zu einer Schlagzeile mit Boulevard-Charakter eignet. Und DAS nehmen SIE dann für bare Münze, ohne sich die Sendung vernünftig anzusehen. Bravo!
  • Engel70
    Donnerstag, 26.01.2012, 16:01 Uhr
    Gartenteam12 Sorry, ich habe Ihr Posting erst viel später entdeckt, da dieser Thread schon tot war. Ich erlaube mir mal etwas umfangreicher zu werden, weil es hier ja niemanden stört: "Forscher wie Andreas Steinle" – wie bitte? Wikipedia kennt ihn nicht, das ist kein gutes Zeichen. Nach eigenen Angaben ist er "Zukunftsforscher". Forscher ist kein geschützter Begriff, genauso wie "Berater", jeder darf sich straffrei so nennen. "Zukunftsforscher" sind die, die uns vor 30 Jahren gesagt haben, dass wir seit 10 Jahren nur noch fliegende Autos und jeder einen Roboter als privaten Butler haben. Labertaschen. "Trendforscher" sind doch nun wirklich Dummschwätzer, oder? Worin hat der promoviert? Ah, er ist Diplom Kommunikationswirt. Auf deutsch: Irgendwas zwischen studierter Sekretärin und Werbungsfuzzi (Image-Kampagnen, Marketing). Studierte Labertasche. http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikationswirt Bitte kommen Sie mir lieber mit Aussagen von vernünftigen Wissenschaftlern aus Psychologie oder Sozialwissenschaften. Und selbst diese Fachleute der nicht exakten Wissenschaften streiten sich ständig, so dass ich nicht automatisch deren Meinung übernehmen muss, solange es noch einen Promovierten gibt, der anderer Meinung ist. Andreas Steinle ist offenbar nur ein dummschwätzender Trittbrettfahrer, der den Dschungel-Hype für unqualifizierte Aussagen nutzt, um mal wieder zitiert zu werden, also zugunsten seiner eigenen Medienpräsenz. Er ist nicht vom Fach. Er hat keine Ahnung. Fragen sie besser ihren Psychologen oder Sozialwissenschaftler. Marketing-Typen sind nur Nutznießer psychologischer Forschung, und nicht selbst psychologische Forscher. Aber sie vermarkten es. Und sich.
  • liax3
    Mittwoch, 25.01.2012, 17:05 Uhr
    die zwo sind toll und wenn ihr alle dschungel-camp so doof findet warum lest ihr die artikel???
  • Gartenteam12
    Dienstag, 24.01.2012, 16:57 Uhr
    Es geht für die meisten Menschen eine unheimliche Faszination von krabbelden Ungeziefer jeglicher Art, von Maden, Schleim und Matsch aus. Forscher wie Andreas Steinle meint dazu, dass der Mensch zu dieser infantilen Lust tendiert, weil er seine niedrigen Instinkte, die er im Alltag nicht ausleben kann, befriedigen muß. Der brave blitzsaubere Bürger käme nun durch das Dschungelcamp zum lustvollen Ekeln und könne nun ungehindert ein befriedigendes Machtgefühl ausüben. Dem Ekel sind also keine Grenzen gesetzt. Aber was hat das alles mit Intelligenz zu tun? Engel70?
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