Zur mobilen Ansicht wechseln

17.01.2013, 11:58 Uhr

Armstrong: "Alles auf den Tisch gelegt"

New York (dpa) - Die Spekulationen über die Armstrong-Aussagen im TV-Interview mit der US-Star-Talkerin Oprah Winfrey bekommen neue Nahrung. "Ich habe ihr alles auf den Tisch gelegt. Die Leute sollen entscheiden", sagte Armstrong der Nachrichtenagentur AP.

Die am Montag aufgezeichnete TV-Sendung wird an diesem Donnerstag und Freitag (Ortszeit) in zwei Teilen ausgestrahlt und kann auch in Deutschland auf Discovery Channel jeweils ab 03.00 Uhr morgens verfolgt werden.

Nach der Aufzeichnung hatten US-Medien berichtet, Armstrong habe Doping gestanden. Die "New York Daily News" zitierte einen anonymen Zeugen, dass Armstrong in dem Gespräch nicht bereut habe, leistungsfördernde Mittel genommen zu haben, wie es ihm die US-Anti-Doping-Agentur USADA in über 1000 Seiten Ermittlungsakten nachgewiesen hatte. Daraufhin war der 41-jährige Texaner lebenslang gesperrt worden und seine sieben Tour-de-France-Siege waren ihm aberkannt worden.

Bei Oprah Winfrey brach Armstrong sein monatelanges Schweigen nach der USADA-Verurteilung. Während seiner gesamten Karriere hatte er Doping stets abgestritten. "Ich weis nicht, was die Zukunft bringt - außer, dass ich meine Kinder im Arm halten werde", sagte Armstrong.

Alle News vom: 17. Januar 2013 Zur Übersicht: Sport

40 Meinungen zu ""Alles auf den Tisch gelegt""

  • sammyshadow
    Freitag, 18.01.2013, 13:08 Uhr
    Das ist doch eine einzige Lachnummer.Mich interressiert,wer steckt hinter diesen Machenschaften?Armstrong war doch nur das "Versuchskaninchen" und er hat das genossen.Was hat man ihm geboten,damit er die eigentlichen Urheber und Mitwisser nicht beim Namen nennt?Das Interview ist doch reine Zeitveschwendung.Wer war denn so naiv zu glauben,dass seine Toursiege ohne Doping zu erreichen gewesen waren.Hier wird die Menschheit wieder mal vorgeführt.
  • Valleo123
    Donnerstag, 17.01.2013, 15:44 Uhr
    Es ist wirklich kurzsichtig zu glauben das man in der Weltspitze irgend etwas erreicht ohne Doping. Womit er aber meiner Meinung nach Größe zeigt, ist die Tatsache das er nichts über ehemalige Kollegen sagen will. So lange alle viel Geld mit Lance Armstrong verdienen konnten, war die Welt in Ordnung. Und ich spreche da nicht in erster Linie von seinen ehemaligen Teamkollegen, sondern in erster Linie von der UCI und den Organisatoren der Tour de France. Was wären die großen Veranstaltungen für die Werbung noch wert ohne ihre Protagonisten? So eine Hexenjagd wäre nicht nötig gewesen. Mal ganz ehrlich, alle wollen unmögliche Leistungen und Rekorde sehen und glauben dabei an dopingfreien Sport. Das ist zum lachen. Einzelzeitfahren mit einem Schnitt von über 50km/h. Etappen über 200 km mit meist einem Stundenmittel von deutlich über 40km/h. Die Tour wird von Jahr zu Jahr schneller! Die Jungs treten hier im Schnitt deutlich über 300 Watt und Topfahrer am Berg teilweise deutlich über 400 Watt im Stundenmittel. Die meisten Menschen können kaum mehr als 150 Watt leisten geschweige den über mehrere Stunden. Ich habe einen Freund und der ist Arzt von dem die o. g. Aussage bezüglich der Leistungsfähigkeit Normalsterblicher stammt, da er dies täglich bei Belastungs-EKGs sieht. Das was von den Athleten im Radsport verlangt wird, geht wenn man solche unmenschliche Leistungen als Zuschauer bewundern will nur mit Doping. Ich glaube sowieso das im Radsport schon immer gedopt wurde. Ein Zabel oder wie sie alle heißen haben doch genauso systematisch gedopt. Glaubt den wirklich einer dass das nicht systematisch und mit Vorsatz gemacht wird/wurde? Warum macht man jetzt so ein Fass auf. Warum werden z.B. nicht allen bekannten Dopingsündern alle Titel aberkannt? Pantani vielleicht sogar post mortem. Ich halte es jetzt wie meine Oma die sich zwar für Radsport nicht interessiert hat, aber immer die Tour de France geschaut hat wegen der schönen Landschaft. Gott habe sie seelig.
  • Schwabe61
    Donnerstag, 17.01.2013, 15:39 Uhr
    Sind wir doch einmal ehrlich: Welcher Sport kommt denn heutzutage ohne Doping aus. Diejenigen, welche keine Mittel zu sich nehmen, sind zwar ehrlich, aber nicht im Fernsehen und auf dem Treppchen! Leider!
  • sourire
    Donnerstag, 17.01.2013, 14:59 Uhr
    Dass der gedopt hat, war doch schon damals klar, als er noch aktiv war! Wer gewinnt schon 7x hintereinander? Bei Usain Bolt (Leichtathletik) wird auch irgendwann festgestellt, dass er dopt... Jede Wette!
  • LoupGarou
    Donnerstag, 17.01.2013, 14:41 Uhr
    "Alles auf den Tisch gelegt" Iiiiiiiiiiiiieh! Also seinen Schnippie muss ich jetzt nicht auf dem Tisch sehen! :-D
  • urmelei
    Donnerstag, 17.01.2013, 14:40 Uhr
    @derbeamte Und auch ja: Betablocker im Schießsport und vielleicht Ritalin in der Formel 1 kommen vor. Aber ich bin so naiv und behaupte, dass es auch mal einen Sieger ohne Doping gibt. Im Radsport halte ich das für völlig ausgeschlossen. Da liegst Du aber leider komplett daneben!
  • LoupGarou
    Donnerstag, 17.01.2013, 14:39 Uhr
    derbeamte | 688 Beiträge "Aber ich bin so naiv und behaupte, dass es auch mal einen Sieger ohne Doping gibt. Im Radsport halte ich das für völlig ausgeschlossen." ---------------------------------------------------- Natürlich gibts auch da einen Sieger. Nennt sich Pharma-Industrie. :-)
Services
Hoffenheim

Die oft geschmähte TSG will gegen Lautern Geschichte schreiben. >

Geschäftsführer

Zweitligist emanzipiert sich von seinem jordanischen Geldgeber. >

Selbstbewusst

Dagegen patzen Marcel Siem und Maximiliam Kieffer. >


Internet Made in GermanyIhr GMX-Postfach ist grünGMX unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: "Alles auf den Tisch gelegt". Lance Armstrong spricht über das TV-Interview mit Oprah.