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07.03.2013, 17:43 Uhr

Eishockeyspieler Ronny Keller bleibt gelähmt

Nun ist es traurige Gewissheit: der Eishockeyspieler Ronny Keller bleibt nach einem schlimmen Bandencheck querschnittsgelähmt. Zuvor räumten die Ärzte dem Verteidiger von Olten noch eine 50:50-Chance ein, dass er wieder gehen kann.

Ronny Keller wird nie wieder laufen können. Das teilte am Donnerstag das Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwill mit. Dort wurde der 33-Jährige in der Nacht auf Mittwoch operiert. Der Unfall ereignete sich während des zweiten NLB-Playoff-Halbfinalspiels zwischen Langenthal und Kellers Verein Olten.

"Die Folge der schweren Verletzung des 4. Brustwirbels wird eine bleibende Querschnittlähmung sein", sagt Michael Baumberger, Chefarzt der Klinik. Keller sei wach, ansprechbar und auch bereits über die Folgen des Unfalls informiert worden. Der Verteidiger könne die Intensivstation wohl in den nächsten Tagen verlassen. "Es liegen weder Kopf- noch Hirnverletzungen vor", sagt Baumberger.

Kein Gefühl in den Beinen

Doch wie kam es überhaupt zu dieser schwerwiegenden Verletzung? Langenthals Stürmer Stefan Schnyder checkte Ronny Keller im Playoff-Spiel gegen die Bande. Dieser knallte mit dem Kopf voran auf und blieb liegen. Ersthelfer und Mitspieler soll er gleich darüber informiert haben, dass er seine Beine nicht mehr spüre. Daraufhin wurde er sofort ins Paraplegiker-Zentrum gebracht.

Nun wurde wegen des Bandenchecks ein Verfahren gegen Schnyder eröffnet. "Ich bedauere sehr, was passiert ist, und hoffe einfach, dass Ronny schnell wieder gesund wird", sagte der Stürmer am Mittwoch zu "Blick.ch". Er habe Keller nicht verletzen, lediglich schneller als er am Puck sein wollen. "Die Szene geht mir immer wieder durch den Kopf und ich mache mir Vorwürfe", erklärte Schnyder. Die beiden Eishockeyspieler kennen sich persönlich, haben sogar schon miteinander in Basel gespielt.

Ob das dritte Halbfinal-Spiel Freitag stattfinden wird, ist noch offen. (am)

Alle News vom: 7. März 2013 Zur Übersicht: Sport
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