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02.02.2012, 13:45 Uhr

Gewerkschaft der Polizei lehnt Gesichtsscanner ab

Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei (GDP) hat Pläne abgelehnt, Gesichtsscanner in Fußballstadien einzusetzen.

"Es ist Irrsinn, ein Sicherheitssystem aufzubauen, das nur über totale Überwachung funktioniert, insbesondere wenn eine Rechtsgrundlage fehlt", sagte GdP-Chef Bernhard Witthaut der "Bild"-Zeitung.

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz und Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier (CDU), hatte vorgeschlagen, Zuschauer in der Fußball-Bundesliga könnten in Zukunft an den Stadioneingängen mit Gesichtsscannern kontrolliert werden. Damit sollen Randalierer aus den Arenen ferngehalten werden.

GdP-Chef Witthaut sagte mit Blick auf die Pläne: "Das Problem der Fußball-Chaoten ist - insbesondere in der 4. oder 5. Liga - damit nicht zu lösen." Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) sagte der "Bild"-Zeitung, er favorisiere zur Gewaltprävention im Fußball personalisierte Eintrittstickets. "Die konsequente Anwendung und Durchsetzung von Stadionverboten und der bundesweite personalisierte Ticketverkauf bei Risikospielen sind für mich entscheidend. Mit dem Vorschlag meines Kollegen Caffier werden wir uns auf der nächsten Innenministerkonferenz intensiv beschäftigen."

Zuletzt hatten Ausschreitungen in Fußball-Stadien im Herbst für Diskussionsstoff gesorgt und auch die Politik beschäftigt.

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7 Meinungen zu "Polizei gegen Gesichtsscanner"

  • Neffets23
    Donnerstag, 02.02.2012, 17:42 Uhr
    Die Polizei hat genug moderne Technik, brinngen aber trotzdem nichts fertig. Zu DDR Zeiten hätte von den Chaoten keiner mehr abends in seinem Bett zu Hause geschlafen.
  • ebione
    Donnerstag, 02.02.2012, 16:45 Uhr
    Wow...ich bin beeindruckt...Die Polizei ist gegen solche Aktionen. Respekt. Ich finde, dass die Fans, die zum Fußball gehen wegen dem Spiel und nicht wegen Randale, Pyro & Co, das die sich viel mehr einsetzen müssen, wenn irgendwas schief läuft im Stadion.
  • Kasperltheater
    Donnerstag, 02.02.2012, 16:18 Uhr
    Also ist es der Polizei egal ob wieder Ordnung und Ruhe in den Stadien einkehrt. Ist schon verwunderlich. Eine gesetzkliche Absicherung kann man ja diskutieren und einführen.
  • steigererfurt
    Donnerstag, 02.02.2012, 15:49 Uhr
    Na jetzt bin ich aber etwas verwirrt,da geht mal etwas vernüftiges von einen Politiker aus,und schon stellt sich wieder jemand quer...wwer kommt denn mit den chaoten in den stadien,nicht zu recht...die polizei,und bei jeden heimspiel ist genug videotechnik im einsatz(was alles steuergelder kostet)und nun will dieser Chef sich quer stellen...er bezahlt doch dies alles nicht..junge,junge
  • Mysticdragon
    Donnerstag, 02.02.2012, 14:53 Uhr
    Ich bin zwar kein Fußballfan. Jedoch jemand der gegen Überwachung und Gewalt ist. Die Gewalt an sich ist leider auch mit Überwachung nicht zu bekämpfen. Wenn die Außnahmen in den Ubahn-Stationen betrachtet werden die überwacht werden. Aber trotzdem etwas passiert. Wie in den Text schon genannt wird. Die einzig Vernünftige Entscheidung ist es Personen bezogene Tickets einzuführen. Den Eingangsbereich zu überarbeiten. Das nur mit diesen Ticket das Stadion betreten sowie verlassen werden kann. Und wenn eine Person auffällt und das Ticket nicht mehr hat. Kann bequem im Computer nachgeschaut werden wer das ist. Und so dauerhaft oder zeitweiße ausschließen, je nach schwere des Falles. Jedoch dazu bemerkt das dann auch die Personalausweißnummer vermerkt werden muss das er das Ticket nicht von jemand anders sich besorgen kann.
  • HolgerGalumbe
    Donnerstag, 02.02.2012, 14:30 Uhr
    Gut dass es auch noch vernünftige menschen gibt,neben der Politiker-Polemik.
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