Ursachen
Die Ursachen für eine Depression sind noch nicht vollständig geklärt, allerdings geht man von verschiedenen Faktoren aus. So spielen medizinische Faktoren, Erlebnisse und aktuelle Ereignisse eine Rolle.
Familienstudien zeigen, dass die genetische Veranlagung ein Teilfaktor für das Auslösen einer Depression ist. Das Risiko, dass Kinder aus einer vorbelasteten Familie ebenfalls erkranken, ist signifikant höher. Ist nur ein Elternteil erkrankt, liegt das Risiko bei 10 – 15 Prozent. Leiden beide Eltern an einer Depression, steigt dieses auf 30 – 40 Prozent. Der Anteil der erkrankten Frauen ist dabei zwei- bis dreimal höher als der der erkrankten Männer.
Oft sind die Ursachen auch medizinischer Natur. Ein Mangel an Tageslicht, falsche Medikamente und soziale Faktoren wie der Verlust eines geliebten Menschen können depressive Phasen auslösen.
Therapie
Eine Depression ist heutzutage kein unabänderliches Schicksal mehr, neuartige Therapien und psychologische Beratung bieten gute Chancen für eine erfolgreiche Behandlung.
Bei leichten Depressionen reicht oft schon eine psychologische Beratung, um Probleme in verschiedenen Lebensbereichen aufzuarbeiten und Konflikte zu lösen. In schwereren Fällen werden verschiedene Medikamente gegen die depressiven Symptome eingesetzt. Diese so genannten Antidepressiva unterstützen den Abbau der Angst und eine Besserung der Stimmungslage.
Der behandelnde Arzt stellt in der Regel eine Kombination verschiedener Therapieformen zusammen. Diese erfolgen bei einer leichten Depression meistens ambulant, bei schweren Erkrankungen und Selbstmordgefahr stationär.
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