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10.07.2012, 22:20 Uhr

Maradona als Trainer von Al-Wasl in Dubai entlassen

Buenos Aires (dpa) - Nach gut einem Jahr hat Argentiniens Fußball-Legende Diego Maradona den Job als Trainer von Al-Wasl in Dubai verloren. Der 51-Jährige wurde im Anschluss an eine Sitzung des Vereinsvorstands entlassen, teilte der Erstligist aus den Vereinigten Arabischen Emiraten via Twitter mit.

Bei seinem Amtsantritt im Mai 2011 hatte Maradona einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Unter dem Weltmeister von 1986 hatte Al-Wasl nicht die erhofften Titel holen können, die vergangene Saison beendete der Club in der heimischen Liga nur als Achter von zwölf Teams. Das Finale der Champions League für die arabischen Staaten verlor der Verein aus Dubai gegen Al-Muharraq aus Bahrain.

Erst vor einem Monat war Maradona zwar noch auf seinem Posten bestätigt worden. Der Rücktritt des alten Vorstands im Juni habe jedoch seine Entlassung eingeleitet, berichteten argentinische Medien.

In seiner Trainerkarriere konnte Maradona bislang nicht an seine Erfolge als Spieler anknüpfen. Die knapp zweijährige Amtszeit als Nationalcoach Argentiniens endete bei der WM 2010 nach dem Viertelfinal-Aus gegen Deutschland.

Alle News vom: 10. Juli 2012 Zur Übersicht: Sport

16 Meinungen zu "Maradona in Dubai gefeuert"

  • schieber1
    Mittwoch, 11.07.2012, 15:53 Uhr
    @Nikioko Der Loddar kann als Trainer gar nicht so schlecht sein, die Ungarn lieben ihn noch immer und würden, wenn sie sich den Trainer Matthäus leisten können sofort wieder einstellen. Er steht sich bei seinem Tun eben manchmal etwas im Wege, das ist sein Problem.
  • schieber1
    Mittwoch, 11.07.2012, 15:51 Uhr
    Ein Maradonna macht eben noch keinen Meister. Trainer und Spieler ist dann wohl doch ein nicht so kleiner Unterschied. Er hat es gut gemeint, doch die Spieler konnten es vermutlich nicht umsetzen. Naja, egal, das Geld hat er in der Tasche, damit lässt sich in Argentinien sehr gut leben.
  • MarkMedlockFan
    Mittwoch, 11.07.2012, 11:22 Uhr
    Viele Medien (u.a. http://diewelt24.com/maradona-verliert-seinen-trainerposten-in-dubai/) scheinen Maradonna keinen Erfolg als Trainer zuzutrauen. Für ihn bleibt zu hoffen, dass er noch einmal einen Erfolg schafft, sonst könnte man sich neben seinen fußballerischen Leistungen am Ende nur an seine Drogenexzesse erinnern.
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