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30.04.2013, 12:26 Uhr

Paris und Manchester United kämpfen um Cristiano Ronaldo

Gibt es in Europa einen Kampf um Cristiano Ronaldo? Angeblich liefern sich Manchester United und Paris St. Germain eine erbitterte Transfer-Schlacht um den Star von Real Madrid. Ablösesummen in Höhe von 77 Millionen Euro und mehr sollen schon geboten worden sein.

Es könnte der größte Transfer des Sommers werden: Paris und Manchester United wollen laut der englischen Zeitung "The Sun" Cristiano Ronaldo verpflichten. United soll dabei in Absprache mit ihrem Hauptsponsor Nike ein Paket schnüren, um den Transfer zu finanzieren. Angeblich bieten sie für den Real-Flügelstürmer 65 Millionen Pfund (etwa 77 Millionen Euro) plus einen ManU-Spieler. Aktuell ist Nani im Gespräch.

Dagegen will Paris St. Germain Ronaldo in die französische Hauptstadt locken. Der 28-Jährige soll den prominenten Kader neben Zlatan Ibrahimovic und David Beckham weiter veredeln und die Pariser zu internationalen Erfolgen führen. Dafür wollen die reichen Investoren des Vereins scheinbar 95 Millionen Euro auf den Tisch legen. "United ist nicht glücklich darüber, dass PSG mit einem so umfangreichen Angebot aufgewartet hat", zitiert "The Sun" eine anonyme Quelle aus den Kreisen des Premier-League-Klubs.

Cristiano Ronaldo gehört seit Jahren zu den besten Fußballern der Welt. Doch in Madrid war der Fußball-Superstar nie ganz glücklich. Die spanischen Medien sind ihm zu kritisch, auch zu den Fans hat Ronaldo ein eher distanziertes Verhältnis. Zudem steht der 28-Jährige in der Primera Division immer im Vergleich mit seinem größten Konkurrenten Lionel Messi - und zieht dabei meist den Kürzeren.

Schon mehrmals hat Ronaldo einen möglichen Wechsel von Real Madrid angedeutet. Sein Vertrag läuft noch bis 2015, eine Verlängerung hat er bisher ausgeschlagen. Er könne sich auch vorstellen, den Vertrag auslaufen zu lassen und ablösefrei zu wechseln, gab er unlängst bekannt. Das dürfte jedoch nicht im Sinne der Real-Führung sein.

2009 kam er für 94 Millionen Euro von Manchester United nach Spanien. Bis heute ist das der teuerste Transfer in der Fußballgeschichte. Bei ManU wurde er als junger Fußballer zum Superstar und gewann mit dem englischen Verein drei Mal die Meisterschaft sowie 2008 die Champions League.

An diese Erfolge konnte Ronaldo in Madrid nicht ganz anknüpfen: Während Reals Erzrivale FC Barcelona den spanischen und europäischen Fußball dominierte, reichte es für Ronaldo und seinen Klub nur für eine Meisterschaft (2012) und einen Pokalsieg (2011). In der Champions League wartet man bei Real schon seit elf Jahren auf den nächsten Titelgewinn. Obwohl Ronaldo mit bislang zwölf Treffern die Torjägerliste der aktuellen Champions-League-Saison anführt, sieht es in diesem Jahr für einen Finaleinzug nach der 1:4-Hinspiel-Niederlage gegen Borussia Dortmund düster aus.

(com)

Alle News vom: 30. April 2013 Zur Übersicht: Sport
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