DFB-Pokal: Bayern und Dortmund im Teamcheck
Torwart
Bayern: Da kann es gar keine Diskussion geben. Manuel Neuer ist der beste Torwart, den wir in Deutschland haben. Die beiden Fehler in den Spielen gegen Mönchengladbach sind abgehakt, abgesehen davon spielte er eine hervorragende Saison. In Madrid und auch im Ligaspiel in Dortmund hat er bewiesen, dass er auch in großen Spielen nervenstark ist und den Gegner mit seiner Ruhe und Abgeklärtheit immer wieder an den Rand der Verzweiflung bringen kann. Roman Weidenfeller ist seit Jahren ein solider Torwart, aber eben auch nicht mehr als das.
Dortmund: Bei Bundestrainer Joachim Löw im Abseits, bei BVB-Trainer Jürgen Klopp top. Roman Weidenfeller ist die starke Konstante beim Meister. Der 31-Jährige erledigt seine Aufgabe sauber und ruhig. In 14 Liga-Spielen ging der BVB-Keeper mit einer "weißen Weste" vom Platz. Im alles entscheidenden Meisterschaftspiel war Weidenfeller der Held des Abends: Der Keeper parierte den Elfmeter von Arjen Robben kurz vor Abpfiff und sicherte seiner Mannschaft so den Sieg. Damit war der Grundstein für die Titelverteidigung gelegt. Für das Spiel in Berlin kann das ein psychologischer Vorteil für die Dortmunder sein, zumal Bayern-Keeper Manuel Neuer zwar Weltklasse-Niveau hat, aber mit seiner riskanten Spielweise den einen oder anderen Fehler machen könnte.
Abwehr
Bayern: Hier lagen in dieser Saison die Probleme bei den Bayern. Badstuber und Boateng konnten sich nicht richtig finden, weil Letzterer öfter mal den schwächelnden Rafinha auf Rechtsaußen vertreten musste. Daniel van Buyten fiel über weite Strecken der Saison aus, und Diego Contento hat sich nicht wirklich als kompetenter Ersatz für die linke Abwehrseite bewiesen. Aber seitdem Heynckes David Alaba nach links hinten beorderte und dafür Philipp Lahm nach rechts wechselte, läuft es. Vor allem offensiv sorgen die beiden Außenverteidiger jetzt für viel mehr Wirbel, und auch in der Mitte stabilisierte sich die Abwehr deutlich. Boateng ist zwar immer noch für den einen oder anderen Ausrutscher gut, aber wer gegen Madrid standhalten kann, der sollte auch mit Dortmund keine Probleme bekommen.
Dortmund: Dortmunds "Bubi-Abwehr" ist in der aktuellen Saison gereift. Mit 26 Jahren ist Lukasz Piszczek der älteste der "Rasselbande". Mit Mats Hummels und Neven Subotic hat Trainer Jürgen Klopp eine der stärksten Innenverteidigungen der Liga. Sowohl Hummels als auch Subotic sind kopfball- und zweikampfstark. Mit Piszczek und Schmelzer hat der deutsche Meister zudem zwei schnelle und laufstarke Spieler auf den Außenpositionen. Dieser Riegel ist nur schwer zu knacken. Eine knifflige Aufgabe steht allerdings Schmelzer bevor, der es im Pokalfinale mit Arjen Robben zu tun haben wird. Doch er weiß, wie man den Niederländer aus dem Spiel nimmt. "Sobald er den Ball hat, wird er von zwei, drei Spielern attackiert. Wichtig ist, nicht nur seinen Laufweg, sondern auch die Passwege zuzustellen", verriet er dem "kicker". Auch wenn Dortmund in der Bundesliga mehr Tore kassierte als die Bayern, ist die BVB-Abwehr zuverlässiger und eingespielter.
Mittelfeld
Bayern: Das Prunkstück der Bayern. Mit Schweinsteiger, Kroos, Ribéry, Robben und Müller besitzen die Münchener eine Offensivkraft wie kaum eine andere Mannschaft in Europa. Weil Jupp Heynckes aber wahrscheinlich in Berlin mit Luiz Gustavo einen defensiveren Sechser zur Absicherung aufstellen wird, muss einer aus diesem Quintett auf die Bank. Vermutlich wird es wieder Thomas Müller treffen, der zuletzt ein bisschen auf der Suche nach seiner WM-Form von 2010 war.
Wenn das Bayern-Mittelfeld ins Rollen kommt, dann werden auch die schnellen Dortmunder Verteidiger vor Problemen stehen – wichtig wäre hier, dass der FCB es endlich mal wieder schafft, gegen Dortmund den ersten Treffer zu erzielen. Wenn sich erst einmal Räume bieten, dann kann die Flügelzange Robben/Ribéry seine Stärke ausspielen. Mit Bastian Schweinsteiger in aufsteigender Form und Toni Kroos hinter den Spitzen besitzt die Mannschaft zwei strategisch denkende Spieler, die jederzeit das Tempo wechseln können, um so dem BVB ihr Spiel aufzudrücken.
DFB-Pokal
Wer gewinnt den DFB-Pokal 2012?
Dortmund: Das Herzstück der Borussia. Erfahrung trifft auf jungendliche Leichtigkeit. Im Mittelfeld hat Kapitän Sebastian Kehl das Sagen. Mit seinen 32 Jahren ist er der "Oldie". Nach vielen Verletzungen feierte er in dieser Saison ein sensationelles Comeback. Mit seiner Erfahrung bildet er mit Torwart Weidenfeller ein gutes Gespann und hält das Team zusammen. Trainer Klopp schenkt ihm zu Recht das Vertrauen. Auf Dortmunds "junger Seite" stehen Kevin Großkreutz, Shinji Kagawa, Ilkay Gündogan und Mario Götze. Klopps Spieler beherrschen ein perfektes Kurzpassspiel. Sie wissen, wie man die Bayern unter Druck setzt und können gleichzeitig bei Ballgewinn schnell umschalten. Der BVB wird versuchen die Münchner früh zu attackieren und sie zu Ballverlusten zu zwingen. Danach wird sofort der Turbo gezündet. Der FC Bayern hat bei den Individualisten im Mittelfeld die Nase einen Tick vorne, doch der BVB funktioniert als Team besser.
229 Meinungen zu "BVB vs. FCB: Darum gewinnt ..."
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manuschi
Samstag, 09.06.2012, 16:20 Uhr CabernetSauvignon@ Wußte garnicht, das Du unter der Brücke schläfst, Du armer Wicht, aber was anderes konnte man bei Dir auch nicht erwarten. Man muß nur ein Satz von dir lesen, da weiß man wo Deine Wurzeln sind. Ich gebe Dir noch ein Tip für deine hohle Birne; pass auf, das Du nicht für immer gesperrt wirst, wie es schon einigen Almhirten hier ergangen ist. Und mein allerletzter Tip; lerne lesen u. schreiben, dann darfst Du Dich auch wieder mit mir unterhalten. -
manuschi
Freitag, 08.06.2012, 12:56 Uhr CabernetSauvignon@ Ich hätte es mir denken können. Nasenpopler trifft genau auf Dich zu, sonst würdest Du garnicht darauf kommen. Mensch Junge, bis Du laaaaaangweiliiiiig, bis bestimmt ganz allein auf der Welt. Meieiein Tip; schafffff Dir mal endlich eine Frau an, Du kleiner Almhirt.
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