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19.06.2012, 17:21 Uhr

Auch Eintracht Frankfurt wehrt sich gegen DFB-Strafe

Frankfurt/Main (dpa) - Auch Eintracht Frankfurt wehrt sich gegen einen Zuschauer-Teilausschluss wegen Ausschreitungen. Der Bundesliga-Aufsteiger widersprach dem Antrag des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes.

"Wenn der DFB Zuschauerausschlüsse zum Regelstrafmaß macht, nehmen nicht nur die betroffenen Vereine, sondern der gesamte Fußball dauerhaft großen Schaden. Wir dürfen uns mit dieser Art der Sanktion nicht in eine Sackgasse manövrieren, aus der wir nicht mehr rauskommen", sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen in einer Pressemitteilung.

Die Hessen sollen bei ihren Heimpremieren der neuen Runde nur 15 000 Karten an ihre Anhänger zuzüglich 5000 Karten an die Gäste-Fans verkaufen dürfen. Zudem sollen sie 50 000 Euro Strafe bezahlen. Der DFB will neben Frankfurt sieben weitere Vereine für Platzstürme und Pyrotechnik bestrafen: Fortuna Düsseldorf, Bayern München, Dynamo Dresden, Karlsruher SC, Jahn Regensburg, Hertha BSC und 1. FC Köln. Alle Clubs haben bereits Widerstand angekündigt. Frankfurt hatte eine Fristverlängerung bis Dienstag beantragt.

Alle News vom: 19. Juni 2012 Zur Übersicht: Sport

1 Meinungen zu "Auch Frankfurt wehrt sich"

  • DoktorPusteblum
    Freitag, 22.06.2012, 10:45 Uhr
    Die Rezepte sind so einfach wie blöd und unwirksam: Es werden Vereine bestraft, weil sich Gruppen, die die Farben der Vereine tragen, unflätig benehmen? Es werden ALLE bestraft, weil sich einige Wenige nicht an die Regeln halten? Und damit ist nicht einmal gewährleistet, dass die Verursacher auch sicher zu den Bestraften gehören. Auch über die Abschaffung von STEHplätzen wird ja immer nachgedacht. Mit SOLCHEN Mitteln möchte man diese Proleme in den Griff bekommen? Das ist ja an Dilettantismus kaum zu überbieten: Soll das heißen, dass Randalierer keine Sitzplatzkarten kaufen können? WAS ändert sich durch solche Maßnahmen?
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