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04.07.2012, 15:10 Uhr

Erschöpfung: Zwangspause für Frankfurter Amedick

Frankfurt/Main (dpa) - Wegen eines Erschöpfungssyndroms hat sich Abwehrspieler Martin Amedick von Eintracht Frankfurt aus dem Trainingsbetrieb abgemeldet. Dies teilte der Bundesliga-Aufsteiger mit.

"Martin Amedick hat die sportliche Leitung von Eintracht Frankfurt darüber informiert, dass er sich aufgrund eines temporären Erschöpfungssyndroms in fachärztliche Behandlung begeben hat", heißt es in der Pressemitteilung. "Aus diesem Grund wird Martin Amedick bis auf weiteres nicht am Trainingsbetrieb der Lizenzspielermannschaft teilnehmen, um sich voll auf die anstehende Therapie konzentrieren zu können."

Amedick war im Januar vom 1. FC Kaiserslautern, wo er einst Kapitän war, nach Frankfurt in die 2. Liga gewechselt und hatte einen Vertrag bis 2014 erhalten. Bei der Eintracht konnte sich der 29-Jährige jedoch keinen Stammplatz erkämpfen und bestritt in der Rückrunde nur zwei Spiele.

"Wir sind uns unserer Verantwortung für die Gesundheit unserer Spieler bewusst und werden Martin Amedick nach Kräften unterstützen", sagte Manager Bruno Hübner. Über die Dauer der notwendigen Behandlung könne derzeit keine Prognose abgegeben werden. Im vergangenen Jahr hatte Schalkes Trainer Ralf Rangnick mit einer ähnlichen Diagnose sein Amt aufgegeben und bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.

Alle News vom: 4. Juli 2012 Zur Übersicht: Sport

4 Meinungen zu "Amedick leidet an Burn-out"

  • Martinho
    Donnerstag, 05.07.2012, 17:40 Uhr
    Auch wenn es einigen Leuten hier nicht passt und es wahrscheins für mich ohne Ende rote Daumen regnet aber ich seh das genauso wie Mirona2. Da haben die Kicker schon als Kind den Traum Profifussballer zu werden und damit viel Geld zu verdienen und wenn sies dann wirklich sind und Kohle ohne Ende aufm Konto haben dann heulen sie rum so von wegen Burn out. Die sollten wirklich mal eine, oder besser 4, Woche auf ne Baustelle gehen, damit sie merken wie gut es ihnen eigentlich geht und lernen was es heißt ausgebrannt zu sein.
  • zwergl13
    Donnerstag, 05.07.2012, 13:22 Uhr
    @Mirona2 du kannst aber auch nicht so furchtbar überarbeitet sein, sonst hättest du zur Mittagszeit nicht die Zeit, dich hier zu äußern. Und bevor du so 7-Gescheid über das Burn-Out-Syndrom äußerst, erkundige dich erst mal, welche Faktoren zu diesem Ausgelaugt-sein führen können. Ich hab mit keinem Wort gelesen, dass der Sport allein Ausschlag gebend war. Auch Sportler haben noch ein Leben neben dem Sport und auch bei denen läuft nicht alles, weil eben nicht alles mit Geld regelbar ist - wie man gerne glaubt.
  • Mirona2
    Donnerstag, 05.07.2012, 12:04 Uhr
    Wenn das auch geht das ein "Sportler" an Burn-out leidet dann ist das Fass am überlaufen und wir habe in unserer Gesellschaft alles Erdenkliche falsch gemacht .Ein Bauarbeiter müsste dann auf jeden fall mit 30 jahren in Rente gehen weil der auf jeden fall das zwanzigfache an Arbeit leistet als ein Sportler und ein Arbeiter leistet etwas für die Allgmeinheit was ich bei einem Sportler bezweifle der ja mit der Werbung alles" teurer"macht für die Allgemeinheit. Wir bezahlen das alles wenn so einer für Dinge des Alltäglichen Lebens wie Nahrungsmittel Werbung macht und dafür Hunderttausende Euros kassiert. Die sollen sich was schämen , nichts arbeiten wollen ein bisschen Sport machen einen haufen Geld kassieren und dann auch noch Burn-out durch Sport das ist der Gipfel des Erreichbaren. Das Bürscherl soll doch mal auf 4 Schichten Arbeiten gehn dann ist er nach der Arbeit sicher so müde dass ihm dieser Blödsinn nicht mehr in den Sinn kommt. (Burn- out Vollmemme)!!!!!!!!!!!! Lg-Mirona2

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