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23.05.2012, 12:45 Uhr

Fortuna nach Hertha-Ankündigung noch zurückhaltend

Düsseldorf (dpa) - Ein mögliches Verfahrens-Ende nach einem Urteil des DFB-Bundesgerichts am Freitag hat bei Fortuna Düsseldorf nur verhaltenen Optimismus ausgelöst.

"Wenn es so wäre, könnten wir endlich den Aufstieg feiern. Aber sie können signalisieren, was sie wollen - entscheidend ist, was sie wirklich machen", kommentierte Fortunas Vorstandsmitglied Paul Jäger eine entsprechende Ankündigung von Herthas Anwalt Christoph Schickhardt. Das DFB-Sportgericht hatte den Einspruch von Hertha BSC gegen die Spielwertung des Relegations-Rückspiels (2:2) zurückgewiesen.

Hertha-Boss

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer schließt im juristischen Kampf um den Bundesliga-Klassenverbleib einen Gang vor das Ständige Schiedsgericht der Lizenzvereine im Profifußball nicht aus. >

Jäger betonte, dass er das Verhalten des Berliner Clubs nicht verstehen könne. "Da habe ich kein Verständnis für. Ich hätte das für unseren Club nicht gemacht", sagte der Geschäftsführer.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat Ermittlungen gegen Zuschauer und Spieler beider Teams aufgenommen. "Uns liegt eine Strafanzeige des Schiedsrichters der Partie gegen einen Spieler der Gastmannschaft wegen Körperverletzung vor. Dem Spieler wird vorgeworfen, dem Schiedsrichter nach Spielschluss einen Faustschlag an den Hinterkopf versetzt zu haben", bestätigte ein Behördensprecher der Nachrichtenagentur dpa. Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte vor dem DFB-Sportgericht ausgesagt, Hertha-Profi Lewan Kobiaschwili habe ihn geschlagen.

Zudem sind weitere Verfahren gegen Zuschauer wegen der Verwendung von Leuchtkörpern und Beschädigungen im Stadion eingeleitet worden. In dem Zusammenhang werde auch gegen zwei Spieler von Fortuna ermittelt, hieß es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Ein Sonderdezernat ist mit sämtlichen Ermittlungen befasst. "Das ist völlig in unserem Sinne. Schließlich geht es auch darum, die Täter regresspflichtig zu machen und mögliche Stadionverbote auszusprechen", sagte Jäger.

Alle News vom: 23. Mai 2012 Zur Übersicht: Sport

46 Meinungen zu "Staatsanwalt: Spieler im Visier"

  • UltraGE
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:59 Uhr
    @ template du kleingeist,wo war das denn gewaltbereiter abschaum der auf den platz gestürmt ist,das waren fans die feiern wollten.bezeichnenderweise ist es ja auch die ganze nacht über nicht zu ausschreitungen gekommen,also nochmals meine eingangsfrage,wo ist da der gewaltbereite abschaum gewesen?
  • FEARtheReaper
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:59 Uhr
    Digedag50 3792 Beiträge Der Grund der Nachspielzeit war der Auftritt der Hertha-Fans in der 2.Halbzeit. Der Anfang lag im Hertha-Block! Ohne diese wäre das Spiel schon lange zu Ende gewesen. Hertha verspielt die letzten Sympathien mit ohren Einsprüchen. --------------------------------------------------------------------------------------- Der Grund der Nachspielzeit ist doch vollkommen irrelevant bei der Entscheidungsfindung, ob das Spiel regulär oder irregulär beendet wurde. Der Platzsturm hätte auch 5 Minuten vorher geschehen können, das macht also so gar keinen Unterschied, was du da laberst. Aber wenn es bei dem Urteil bleibt, bin ich ja mal gespannt, ob man dann, wie ich es erwarte, mehr von diesen 'positiv besetzten Platzstrümen' sieht und wenn dadurch dann mal vergleichbar dein Lieblingsverein geschwächt wird, reden wir uns wieder und dann gucken wir mal, wie es um die Sympathie deines Vereins bestellt ist, wenn sie dagegen (zurecht) juristisch vorgehen... aber ich vergaß, da wird es dann wieder etwas 'gaaanz anderes' sein. ;) MfG
  • Speedport1948
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:58 Uhr
    Jenny: deutsche Sprache, schwere Sprache. Gell!v Gruss an die Baumschule an Hrn.Ast.
  • jenny01896
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:54 Uhr
    Tas thema Fußball nervt langsam. Die Super-Profis aus München brauchen einen Psychologen und sonst gehts nur noch um Gewalt und Feuerwerkskörper. Wo bleint der Sport? Man man man
  • carostur
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:54 Uhr
    Es wurde 1,29 Minuten nachgespielt.Beide Mannschaften hatten die Chance noch ein Tor zu erzielen.
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