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05.02.2012, 17:30 Uhr

Freiburg zeigt Moral - Pizarro-Tore reichen nicht

Freiburg (dpa) - Der SC Freiburg beweist im Abstiegskampf große Moral. Beim 2:2 (1:1)-Unentschieden gegen Angstgegner Werder Bremen ließ sich der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga selbst von einem zweimaligen Rückstand nicht entmutigen.

Vor 22 000 Zuschauern schien in Freiburg einmal mehr Claudio Pizarro den Unterschied zu machen - mit seinen Saisontoren 14 und 15 brachte der 33 Jahre alte Peruaner die insgesamt schwachen Bremer in der 25. und 47. Minute jeweils in Führung. Cedrick Makiadi (32.) und Jonathan Schmid (70.) mit seinem ersten Bundesligator belohnten die Freiburger mit ihren Ausgleichstreffern für leidenschaftlichen Kampf. Beide Mannschaften bringt das Unentschieden hinsichtlich der Saisonziele nicht voran.

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Bremen kam auf Sieg programmiert nach Freiburg - der Sportclub hatte immerhin die letzten sieben Partien gegen die Hanseaten verloren und dabei 30 (!) Gegentore kassiert. Trotzdem agierte der Abstiegskandidat nicht ängstlich, auch wenn Trainer Christian Streich den vermeintlichen Cissé-Nachfolger Ivan Santini überraschend nicht in der Startelf aufbot.

Mit Leidenschaft und Laufbereitschaft gelang es den Gastgebern, das größere fußballerische Vermögen der Bremer wettzumachen. Sie hatten auch die ersten Torchancen: Makiadi verfehlte nach einem Eckball das Tor mit einem Schuss aus zwölf Metern (22.). Und Abwehrspieler Michael Lumb hatte kurz darauf Pech mit einem Distanzschuss ans Lattenkreuz (25.).

Die Klasse der Bremer blitzte viel zu selten auf - etwa beim feinen Zusammenspiel von Pizarro und Werders Neuzugang Zlatko Juzunovic beim Führungstor. SC-Torwart Oliver Baumann sah den Schuss des Peruaners zwar spät, unhaltbar war er aber nicht. Die Moral der Freiburger stärkte das prompte 1:1, das Makiadi nach einem Eckball von Lumb mit dem Kopf erzielte. "Das muss man anders verteidigen", rügte Werder-Manager Klaus Allofs die eigene Abwehr zur Pause.

Mit etwas mehr Engagement und Zielstrebigkeit kamen die Bremer zur zweiten Spielhälfte aus der Kabine. Und sie konnten sich einmal mehr auf den Mann verlassen, der ihr größer Trumpf bei der angestrebten Rückkehr ins internationale Geschäft ist: Claudio Pizarro. Einen schnellen Spielzug über Markus Rosenberg und Mehmet Ekici schloss der Torjäger mit einem gefühlvollen Außenristschuss ins lange Eck ab.

Wieder musste Freiburg einen Rückstand wegstecken - und wieder gelang es gegen insgesamt schwache Bremer. Der 21-jährige Schmid überwand Wiese aus halbrechter Position mit einem Schuss, der vom Innenpfosten über die Torlinie prallte.

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17 Meinungen zu "Zwei Pizarro-Tore reichen nicht"

  • taigawutz
    Montag, 06.02.2012, 17:43 Uhr
    >>Och Moin, Taigawutz!!<< -- >>Jo, Moin, Grafgeo)!!<< -- >>Jo, wat dut denn da s-teh'n‘?? -- >Zwei Pizarro-Tore reichen nicht Freiburger beweisen gegen Bremen Moral im Abstiegskampf.<!!?!<< -- >>Na,wat mut, dat mut, nää!!<< -- >>Nu' denn Prost - bei Käpt'n Blaubär mit de Buddel!<< >>Och, du bist ja üü-beerhaupt nich patriotich - bei dem S-piel!!<< -- >>Jo un?? Du doch ooch nich'!!<< (Und nun wieder den Weg auswärts suchen - aus der S-tamm-Kneipe beim Bremer Hanse!!...)
  • Paulion
    Montag, 06.02.2012, 14:04 Uhr
    Ich halte Hannover für stärker als Bremen. Werder wir Schwierigkeiten bekommen sich für die EL zu qualifizieren.
  • Nikioko
    Montag, 06.02.2012, 13:50 Uhr
    Es ist unglaublich, wie Werder zum zweiten Mal in Folge den Sieg verschenkt hat. Wenn man Meister werden will, dann muss man auch mal in der Lage sein, eine Führung auszubauen oder zumindest über die Zeit zu bringen.
  • zt3
    Montag, 06.02.2012, 12:28 Uhr
    SC Freiburg spielt immer wieder sehr gut.Manchmal (zu oft?) fehlt das nötige Quentchen Glück meint man.
  • 64werner
    Montag, 06.02.2012, 12:08 Uhr
    Wo wären die sogenannten Spitzenmannschaften ohne Vereine wie sie der SC Freiburg darstellt? Hier haben wenigstens junge Spieler die Chance, sich in der BL zu beweisen. Dass es da von Zeit zu Zeit mal etwas hakt ist normal und da ist halt auch mal ein Abstieg nicht zu vermeiden. Wetten, dass Spieler, die heute in Freiburg (ich habe einige gesehen) spielen morgen die Spitzenmannschaften bereichern. Also mal nicht so abfällig über Mannschaften wie Freiburg lästern!
  • zt3
    Montag, 06.02.2012, 11:19 Uhr
    Daß Werder es dieses Jahr schafft,Meister zu werden,glaub ich nicht. Aber die (Werder) sind stark die letzten Jahre. Gute Mannschaft mit gutem Ruf. Ich tippe:Dortmund schafft es zum zweiten Mal hintereinander,nachdem Bayern immer wieder schwach ist. Bleibt spannend.
  • wishmopp
    Montag, 06.02.2012, 11:19 Uhr
    an matthias 007 warum nur macht ihr euch IMMER nur über bayern gedanken.müller zwei tore bla bla bla ....dann freut euch einfach ,dass der müller son blinder is und gut.oder machen wirs anders : bayern gibt ab jetzt am ende der saison seinen besten spieler in die liga ab..selbstverständlich zum unkostenpreis,man könnte noch was drauf legen.was glaubst du würde dein 6 mille-pizza sagen ,wenn der 35er müller nach bremen kommt ? man man ...werd 5. oder 6. und dümpelt weiter mittelmäßig rum.muss wohl scheiße gewesen sein die zeit als deutscher meister und spiele in der championslique. warum kostet eigentlich der raul son haufen kohle ...wer weiß das wirklich !?
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