Steckbrief
| Chassis | Williams FW33 |
| Motor | Cosworth CA2011 |
| Reifen | Pirelli |
| Fahrer 1 | Rubens Barrichello |
| Fahrer 2 | Pastor Maldonado |
(Stand: 11. Februar 2011) Williams liegt immer noch im Besitz von Frank Williams, der seit einem Autounfall im Jahr 1986 querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt, und Patrick Head. Außerdem hat der Österreicher Christian "Toto" Wolff 2009 Minderheitsanteile erworben und es wurden 2011 erstmals Williams-Aktien an der Frankfurter Börse gehandelt. Das altehrwürdige Team zählt zu den traditionsreichsten in der Formel 1, wartet aber schon seit Jacques Villeneuve 1997 auf einen WM-Titel und seit Juan Pablo Montoya in Brasilien 2004 auf einen Grand-Prix-Sieg. Die letzte Pole-Position gelang Nico Hülkenberg 2010 in Brasilien.
Leitfigur des Teams ist der routinierte Brasilianer Rubens Barrichello, der vor der Saison 2010 vom damaligen Weltmeisterteam Brawn verpflichtet wurde. Sein Teamkollege ist Pastor Maldonado, der als amtierender GP2-Champion in die Formel 1 aufgestiegen ist und zudem enorme Sponsorengelder aus seiner Heimat Venezuela mitbringt.
Als echtes Privatteam kann der in Grove beheimatete Rennstall zwar nicht auf die gleichen Ressourcen wie Ferrari, McLaren und Co. zurückgreifen, aber Technikchef Sam Michael hat in den vergangenen Jahren eine recht schlagkräftige Truppe zusammengestellt, die mittelfristig wieder zu den Topteams aufschließen soll.
Frank Williams hatte bereits 1969 sein erstes Team gegründet, dieses aber 1976 an Walter Wolf verkauft. 1977 stieg er mit Partner Head neu ein. Der Schweizer Clay Regazzoni war es, der 1979 in Silverstone den ersten Sieg feierte. Ein Jahr später folgte mit Alan Jones am Steuer der erste von bisher sieben Fahrertiteln. Die Konstrukteurs-WM konnte Williams sogar schon neunmal gewinnen. Hinter Ferrari und McLaren ist Williams die Nummer drei der ewigen Siegerliste der Formel 1.
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