Steckbrief
| Chassis | Force India VJM04 |
| Motor | Mercedes-Benz FO 108X |
| Reifen | Pirelli |
| Fahrer 1 | Adrian Sutil |
| Fahrer 2 | Paul di Resta |
(Stand: 17. Februar 2011) Das Team mit Sitz in Silverstone stieg bereits 1991 aus der Formel 3000 in die Formel 1 auf und eignete sich unter Gründer Eddie Jordan den Ruf als Talentschmiede an. Höhepunkte waren die Grand-Prix-Siege von Damon Hill und Heinz-Harald Frentzen in den späten 1990er-Jahren. Anschließend folgte jedoch ein langer Fall.
Jordan musste dann aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten an die Midland-Gruppe um Alexander Schnaider verkaufen, der aber bald wieder ausstieg und die Kontrolle an die Sportwagenschmiede Spyker übergab. Auch diese hielt sich nicht lange, so dass das Team nun dem indischen Geschäftsmann Vijay Mallya und der niederländischen Mol-Familie gehört.
Mallya ist dabei die dominante Persönlichkeit und hat den Rennstall in Force India umbenannt - mit der Vision, einen indischen Fahrer in einem indischen Nationalteam beim ersten Grand Prix von Indien auf dem Podium zu sehen. Das erste Podium des Teams gelang Giancarlo Fisichella 2009 in Belgien nach Pole-Position, doch es sollte bei einem einmaligen Erfolgserlebnis bleiben.
Auf der Habenseite steht die weiter intensivierte Partnerschaft mit McLaren und Mercedes, von der Force India profitiert. Andererseits haben in den vergangenen Jahren einige wichtige Techniker das Team verlassen, allen voran Technikchef James Key.
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