Ende 2001 vermochte Massa bei Tests in Mugello Peter Sauber derart zu beeindrucken, dass er für die Saison 2002 einen Sauber-Stammvertrag bekam. Sauber hoffte, nach Kimi Räikkönen erneut ein großartiges Talent zu entdecken, doch der Brasilianer war im Gegensatz zum Finnen noch nicht reif genug. Sein Speed war offensichtlich, doch Massa ließ die notwendige Gelassenheit am Steuer eines Formel-1-Boliden vermissen.
Aus diesem Grund entschied man sich, Massa ein Jahr als Testfahrer bei Ferrari reifen zu lassen. Mit dieser Erfahrung konnte er sich 2004 und 2005 wesentlich besser in Szene setzen - vor allem 2005 hatte er mit Jacques Villeneuve einen ehemaligen Weltmeister sicher im Griff. Ferrari beobachtete diese Entwicklung genau und zog eine seit 2002 bestehende Option auf Massa, der 2006 in seiner ersten Saison bei den Roten mit zwei Siegen und dem dritten WM-Platz die Erwartungen erfüllen konnte. 2007 lag er über weite Strecken Kopf an Kopf mit seinem höher eingeschätzten Teamkollegen Kimi Räikkönen im WM-Rennen.
Seine bisher stärkste Saison lieferte Massa 2008 ab: Nach zwei Ausfällen zu Beginn lieferte er eine starke Leistung nach der anderen. Dennoch verpasste er beim dramatischen Finale in Brasilien den Titel um einen Punkt - als Fahrer mit den meisten Siegen. 2009 verpasste er nach einem schweren Unfall in Ungarn, wo er von einer Stahlfeder am Kopf getroffen und schwer verletzt wurde, die zweite Saisonhälfte. Erst 2010 gab er sein Comeback. An frühere Erfolge konnte er bisher aber nicht anknüpfen.
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