Zwischen 1998 und 2001 ließ er bei Benetton sein Talent immer wieder aufblitzen, der absolute Durchbruch gelang ihm jedoch nie. Über viele Jahre hinweg wurde er als am meisten unterschätzter Formel-1-Fahrer gebrandmarkt. 2002 und 2003 fuhr er wieder für Jordan, wo er mit viel Glück im Regen von Brasilien seinen ersten Grand Prix gewann, und 2004 überzeugte er als Nummer eins im Team von Peter Sauber speziell in der zweiten Saisonhälfte.
Dadurch wurde Flavio Briatore wieder auf ihn aufmerksam, der ihn zu Renault zurückholte. Dort erlebte "Fisico" 2005 eine enttäuschende Saison mit vielen technischen Pannen und Rückschlägen, aber auch fahrerisch konnte er mit seinem Teamkollegen Fernando Alonso nicht mithalten. 2006 verlief die Saison ähnlich. Dennoch bekam der Italiener einen neuen Vertrag angeboten, doch er konnte diese Chance nicht nutzen, wurde von seinem jungen Teamkollegen Heikki Kovalainen geschlagen und bekam daher am Jahresende von Renault die Kündigung überreicht.
Um in der Formel 1 bleiben zu können, machte Fisichella für die Saison 2008 einen großen Rückschritt und unterschrieb bei Force India. Mit dem Team aus Silverstone gelang ihm 2009 in Spa-Francorchamps sensationell die Pole-Position und ein zweiter Platz. Anschließend wechselte er für den Rest der Saison als Ersatzmann für Felipe Massa zu Ferrari, wo er nunmehr als Testfahrer engagiert ist. Außerdem fährt er Sportwagenrennen.
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