Rosbergs Vater Keke gewann 1982 mit nur einem Sieg den WM-Titel mit Williams und trat am Ende des Jahres 1986 nach fünf Grand-Prix-Siegen und 114 Starts zurück. Schon im zarten Alter von 17 Jahren bewegte Rosberg jun. im Jahr 2002 nach dem Gewinn der Formel BMW erstmals einen Formel-1-Boliden.
Nach Damon Hill, Michael Andretti und David Brabham ist er ein weiterer Sohn eines ehemaligen Formel-1-Weltmeisters, der in der Formel 1 an den Start geht. Er war jedoch der erste Weltmeistersohn, der für das gleiche Team (Williams) an den Start ging wie sein Vater.
In seiner Premierensaison 2006 überzeugte Rosberg gleich beim ersten Rennen in Bahrain mit einer sensationellen Aufholjagd, Platz sieben und der schnellsten Runde, allerdings konnte er derartige Topleistungen aufgrund des unzuverlässigen Materials nur selten wiederholen. 2007 gelang es ihm, seinen Speed beizubehalten und an Konstanz zuzulegen, wodurch er eine der Entdeckungen der Saison war - seinen Teamkollegen Alexander Wurz besiegte er in 16 von 17 Qualifyings.
Aus diesem Grund stand er auf der Wunschliste von McLaren für 2008 ganz oben, doch Frank Williams erteilte ihm keine Freigabe. Rosberg fuhr 2008 zweimal auf das Podium und war auch 2009 klar die Nummer eins im Team, ehe er nicht mehr zu halten war.
Im Herbst 2009 unterschrieb er schließlich einen Vertrag für das neue Mercedes-Werksteam, wo er 2010 einen gewissen Michael Schumacher völlig entzauberte. Doch auf den ersten Grand-Prix-Sieg wartet Rosberg, der als eines der größten Talente in der Formel 1 gilt, immer noch.
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