Begleitet wurde er auf seinem Karriereweg, der ihn 2004 als Jordan-Testfahrer erstmals in die Formel 1 führte, von seinem Manager und Freund Hans-Bernd Kamps sowie von der Deutschen Post, für die er parallel zu seinen rennfahrerischen Aktivitäten in der Nachwuchsförderung aktiv ist. Nach einem Zerwürfnis mit Kamps wird Glock seit 2011 vom ehemaligen TV-Moderator Peter Lauterbach gemanagt.
Durch finanzielle Probleme seines Teamkollegen Giorgio Pantano rückte Glock in Kanada 2004 erstmals ins Jordan-Stammcockpit auf, und durch die Disqualifikation von vier Konkurrenten sammelte er gleich in seinem ersten Grand Prix WM-Punkte. Dennoch gelang es ihm nicht, 2005 einen neuen Formel-1-Vertrag zu ergattern, weshalb er in die ChampCar-Serie wechselte, wo er sich prompt als Rookie des Jahres auszeichnete.
Um noch einmal einen Angriff auf die Formel 1 zu starten, unterschrieb Glock für 2006 in der GP2-Serie, doch erst nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem BCN-Team kam er nach einem Wechsel zu iSport besser in Fahrt. Mit einer bärenstarken zweiten Saisonhälfte und dem vierten Gesamtrang empfahl er sich schlussendlich für das Formel-1-Team von BMW, wo er als Testfahrer engagiert wurde.
Für einen echten Rennvertrag beim Toyota-Team reichte es aber erst nach einer überragenden GP2-Saison 2007, in der Glock für iSport der dominierende Mann war und sich im Titelduell gegen Lucas di Grassi, seinen heutigen Teamkollegen bei Virgin, letztendlich souverän durchsetzte. Bei Toyota trat er 2008/09 die Nachfolge seines Landsmannes Ralf Schumacher an.
Für 2010 hatte Glock Angebote von mehreren Teams vorliegen, darunter auch Renault, doch er zog es vor, sich mit Virgin (inzwischen Marussia) einer neuen Herausforderung zu stellen.
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