Mit 13 Jahren startete der Münchner seine Kartlaufbahn, was ihm zahlreiche nationale und internationale Erfolge einbrachte und ihm im Alter von 19 Jahren den Wechsel in den Formelsport ermöglichte. In seinem Debütjahr bestritt er 2002 die Schweizer Formel-Ford-Meisterschaft und gewann auf Anhieb alle Rennen und somit auch den Titel.
In der Formel Ford konnte er 2002 mit zehn Pole-Positions und zehn Siegen in zehn Rennen sofort überzeugen. 2003 wurde er mit zahlreichen Podestplätzen und Pole-Positions Sechster in der Formel BMW. In der Formel-3-Euroserie 2005 stand er bei 18 Rennen elfmal auf dem Podium und sicherte sich die Vizemeisterschaft bereits vier Rennen vor Schluss - hinter einem gewissen Lewis Hamilton, gegen den er allerdings im gleichen Team keine Chance hatte.
2006 bestritt er dann einerseits die Formel Nippon in Japan, die er mühelos für sich entscheiden konnte, sowie Freitagstestfahrten für MF1. Dabei hinterließ er einen so guten Eindruck, dass ihm Teamchef Colin Kolles am Jahresende einen langfristig ausgelegten Rennfahrervertrag unterbreitete.
In seiner Formel-1-Premierensaison 2007 schließlich sorgte Sutil für das eine oder andere Highlight wie die Trainingsbestzeit im Regen von Monaco oder den ersten WM-Punkt beim Grand Prix von Japan, aber er leistete sich auch ein paar unnötige Schnitzer. 2008 machte er beim Regenrennen in Monaco auf sich aufmerksam, als er an vierter Stelle liegend kurz vor Schluss von Kimi Räikkönen abgeschossen wurde.
Sein bisher bestes Formel-1-Ergebnis war Platz vier beim Grand Prix von Italien 2009.
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